Verein für Zukunft gesichert

Lokales
Oberviechtach
21.03.2015
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Die meisten Führungsgremien der Soldaten- und Kriegerkameradschaften sind in die Jahre gekommen und haben Nachwuchssorgen. Doch die Krieger- und Soldatenkameradschaft Pullenried-Langau hat schon Vorsorge für den Generationswechsel getroffen.

Etwas ruhiger ging es im Vereinsjahr 2014 zu bei der Krieger- und Soldatenkameradschaft Pullenried-Langau, die erst im Jahr davor ein zünftiges Jubiläum gefeiert hat und eine kleine "Verschnaufpause" brauchte. Erfreulich sei, so Vorsitzender Johann Greber in seinem Jahresbericht, dass mit Armin Fütterer ein neues Vereinsmitglied aufgenommen und drei Kameraden zu runden Geburtstagen gratuliert werden konnte.

Dank gesagt

In guter Erinnerung wird eine gemeinsame Wanderung bleiben. Auch der KSK-Preisschafkopf ist mit 80 Kartlern sehr gut angenommen worden. Ein wenig mit Bedauern, aber mit großem Verständnis, nahm Vorsitzender Greber die Ankündigung von Sigi Balk und Rudi Fuchs hin, nicht mehr für die neu zu wählende Führungsmannschaft zu kandidieren. Doch da sie das auch bereits im Vorfeld der Versammlung angekündigt hatten, konnte der Vorsitzende Vorsorge treffen und neue Kandidaten suchen. Sigi Balk war 20 Jahre Schriftführer im Verein und weitere fünf Jahre Vorstandsmitglied, Rudi Fuchs war 17 Jahre Beisitzer und weitere zwölf Jahre dritter Vorsitzender. Beide haben insgesamt 54 Jahre dem Verein gedient, wofür Vorsitzender Greber ihnen mit einem Präsent dankte. Der Kreisvorsitzende der Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV), Josef Hauer, dankte in seinem Grußwort der KSK Pullenried-Langau für ihre Aktivitäten. Vor allen Dingen am Volkstrauertag, womit sie einen wichtigen Auftrag erfüllen und das Gedenken an die Verstorbenen und Vermissten beider Weltkriege und an die gefallenen Soldaten der Bundeswehr in Ehren halten.

Kreisversammlung

Dank der guten Führung von BKV- Präsident Hans Schiener, so Hauer in seinem Grußwort, brauche man sich um die Zukunft des 800 Kameradschaften zählenden Bezirksverbandes keine Gedanken machen. Jedoch sollten die Kameradschaften auch für Neumitglieder geöffnet werden, die den Gedanken der Traditionsverbände nahestehen, auch wenn sie nicht als Wehrpflichtige gebraucht worden sind. Als nächsten wichtigen Termin gab der BKV-Kreisvorsitzende die BKV-Kreisversammlung am 27. März in Niedermurach bekannt. Bürgermeister Heinz Weigl dankte dem Traditionsverein, dass er auch gesellschaftliche Aufgaben wahrnehme und sich an vielen Festen und Feiern im Stadtgebiet beteilige.

Lobend stellten beide Grußwortredner heraus, dass der Vorsitzende sich schon jetzt um seine Nachfolge bei der Neuwahl in zwei Jahren Gedanken gemacht und damit die Weiterführung des Vereins gesichert habe.
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