Vereinbarung mit Staatlichen Bauamt wegen Fußgängerquerungshilfe
Alles in trockenen Tüchern

Lokales
Oberviechtach
13.02.2015
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Schnell abgehakt war in der Stadtratssitzung am Dienstagabend (wir berichteten) das Thema "Fußgängerquerungshilfe." Dies stand bereits zum wiederholten Male auf der Tagesordnung. Konkret ging es nun um eine entsprechende Vereinbarung zwischen dem Staatlichen Bauamt und der Stadt. Ohne Diskussion wurde die Vereinbarung bei zwei Gegenstimmen gebilligt.

Wie wiederholt berichtet, werden heuer im Bereich des Hütgrabens die bereits provisorisch angelegten Entlastungsstellplätze befestigt sowie ein Pavillon und eine Bushaltestelle errichtet. Zur Anbindung an die Innenstadt und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, vor allem für die Fußgänger, entsteht dabei auch eine Querungshilfe (Fahrbahnteiler) an der Einmündung der Schmiedgasse in die Staatsstraße 2159.

Die Maßnahme "Parkplätze" wird über die Städtebauförderung mit 60 Prozent bezuschusst und auch für den Fußgängerüberweg gibt es nun einen Zuschuss in Höhe von 55 Prozent. Die Stellplätze werden ein Rasenpflaster erhalten, die Einfahrt wird asphaltiert und im Bereich von Pavillon und Bushaltestelle gefrästes Granitpflaster verlegt, während vor den Scheunen Betonpflaster vorgesehen ist. Die Maßnahme soll im zeitigen Frühjahr starten.

Von der nichtöffentlichen in die öffentliche Sitzung wurde auf Antrag von CSU-Fraktionssprecher Stefan Schwander die Thematik "Freies WLAN" verlegt. Zum Sachstand gab es allerdings nichts gravierend Neues. Bürgermeister Heinz Weigl und Sachbearbeiter Hans Löschner baten um etwas Geduld. Anfang März wird nämlich die Submission der Angebote zum Breitbandausbau erfolgen. "Dann können wir mit den Anbietern besprechen, was wo machbar ist", so Löschner.

Bürgermeister Heinz Weigl gab zu verstehen, dass er dem Thema grundsätzlich positiv gegenüber stehe. Er warnte jedoch vor "Schnellschüssen", zumal auf diesem Sektor vieles im Fluss sei. Erst wenn eine Richtung festgelegt ist, mache es auch Sinn, auf die Gewerbetreibenden zuzugehen, antwortete Weigl auf Nachfrage von Dr. Alexander Ried.
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