Vision nimmt alle Hürden

Stellvertretender AWO-Bezirksvorsitzender Stefan Seibert, AWO-Vorsitzender Wilfried Neuber, Marion Dietz, Michael Wellnhofer, Hans Michael Pilz, Professor Dr. Thomas Beyer, Pfarrer Dr. Harald Knobloch, Christa Zapf, Arnold Kimmerl und MdL Franz Schindler (von links) waren voll des Lobes für das Projekt "Mehrgenerationenhaus". Bilder: bgl
Lokales
Oberviechtach
04.10.2015
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Für Marion Dietz und Michael Welnhofer ist mit dem Neubau ein Traum in Erfüllung gegangen.

"Es war ursprünglich nur eine Vision, doch diese Vision ist Wirklichkeit geworden", schwärmt der Präsident der Tanzgruppe Grün-Weiß, Michael Welnhofer. Bei der Einweihungsfeier des Mehrgenerationen- und Bildungstreffs (MGT) konnten die Gäste nachvollziehen, welche Hürden es dabei gab.

Gesamtkosten von 422.000 Euro und eine Menge Arbeitsstunden in Eigenleistung sind gut angelegt: Das durfte man den Berichten der für den Bau Verantwortlichen entnehmen. Hohen Respekt und Anerkennung zollte die Zweite Bürgermeisterin Christa Zapf für diesen Kraftakt des vergleichsweise kleinen Vereins, dieses großartige Projekt zu stemmen.

Feierlaune und große Erleichterung über das fertiggestellte Bauwerk konnte man bei den zahlreichen Gästen verspüren, als der schon langjährige Ortsvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Oberviechtach (AWO), Altbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Oberviechtach, Wilfried Neuber, nun Bilanz zog.

"So ein Projekt von fast einer halben Million zu stemmen, bedarf vieler wohlwollender Unterstützer", betonte Neuber und nannte dabei die Stadt, Landkreis, LAG, AWO-Kreisverband, Glücksspirale, Banken, Firmen, Sponsoren, Helfer und Mitglieder. "Es ist schwer, so ein Projekt auf die Beine zu stellen, vielleicht noch schwerer aber wird es sein, dieses auch zu unterhalten. Dessen sind wir uns im Klaren", versprach er, denn die Arbeit mit und für die Kinder, für Jugendliche, für Senioren, das seien Aufgaben, die auch einen ständigen finanziellen Einsatz notwendig machen. Zugleich aber müsse es gelingen, mit den bescheidenen Mitteln den Unterhalt zu finanzieren und Darlehen zurückzuführen. In diesem Zusammenhang würdigte Neuber vor allem Marion Dietz und Michael Wellnhofer mit ihren Vorstands- und Helfer-Teams.

Glück und Hindernisse

Einen Rückblick über die gesamte Baumaßnahme mit allen Hindernissen und Glücksmomenten lieferte anschließend der Vorsitzende des AWO Jugendwerks, Michael Wellnhofer. Er dankte allen, die zum Gelingen beigetragen haben, besonders dem LAG-Manager Michael Pilz und dem früheren LAG-Brückenland-Geschäftsführer Manuel Lischka. Den kirchlichen Segen über die neue Einrichtung sprachen die beiden Geistlichen Stadtpfarrer Alfons Kaufmann und Pfarrer Dr. Harald Knobloch.

Architekt Christian Schönberger gab Einblick in die finanzielle und gestalterische Abwicklung des Projekts und erklärte, warum ein "Schwingboden" eingebaut wurde oder was sich hinter einem multifunktionalen Bühnensystem verbirgt. Er berichtete auch von einem Baustopp, den es zu überwinden galt. Es sei ein emotional sehr tiefgehendenes Ereignis, wie eine handvoll ehrenamtlicher Mitglieder sich so für die Kinder, Jugend und Senioren engagierten. "Wir hatten einen Traum, einen Traum etwas zu schaffen in dem sich Alt und Jung, Klein und Groß miteinander oder jede Gruppe für sich treffen kann und dieser Traum ist heute Realität geworden." Freudestrahlend verkündete die stellvertretende Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Oberviechtach (AWO), Marion Dietz diesen Erfolg.

"Mit Leben erfüllen"

"Danke" war ihr meistgesprochenes Wort in ihrer abschließenden Laudatio, bevor die ehrenamtlichen Helfer ihre Dankurkunden erhielten. "Lasst uns dieses Haus mit Leben erfüllen", lautete ihre Aufforderung. Den gesamten Festakt umrahmten Nathalie Margraf und Stefanie Lößl mit Gesang, begleitet wurden sie von Martin Ebenhöch auf dem Keyboard.
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