Von Stiftung bis Sperrung

Das Stadtbild hat sich gewandelt: Prägnant ist das "Haus der Stiftung" das dort steht, wo früher das "Haus der Bäuerin" platziert war. Bilder: frd (2)
Lokales
Oberviechtach
19.11.2015
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Umleitungen und Baustellen-Ampeln haben die Geduld der Bürger strapaziert. Als Lohn gab es ein neues Stadtbild. Bei der Bürgerversammlung machte der Rathaus-Chef aber auch auf eine Geldquelle aufmerksam, ohne die viele Projekte nicht zu stemmen wären.

Die Stadträte und die Bediensteten der Stadt Oberviechtach waren, wie schon so oft bei Bürgerversammlungen in der Mehrzahl, als Bürgermeister Heinz Weigl im Gasthaus Pösl das Geschehen im Stadtgebiet zusammenfasste. Auch Landrat Thomas Ebeling, Landtagsabgeordneter Alexander Flierl und Altbürgermeister Wilfried Neuber interessierten sich dafür.

Immer hilfsbereit

Beim Gedenken an die verstorben Bürger erinnerte Weigl besonders an Reingard Schimanski, die über drei Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung beschäftigt war. In dieser Zeit habe sie sich durch ihre Hilfsbereitschaft und ihr freundliches Wesen eingebracht. Sie starb am 8. November. Das Stadtoberhaupt machte dann einen Streifzug durch die Ereignisse im Stadtgebiet. Wesentliche Punkte waren Fertigstellung und Einweihung vom "Haus der Stiftung", der Abschluss des Kreuzungsumbaus mit Ampelanlage vor dem Gebäude und weitere Straßenbaumaßnahmen. Letztere hätten den Bürgern durch Sperrungen und Umleitungen einiges abverlangt.

Ein großes und gelungenes Fest war für den Bürgermeister die Feier zum 150-jährigen Bestehen der Oberviechtacher Feuerwehr. Dazu kamen Jubiläen der Doktor-Eisenbarth-Schule, des Kolping-Tischtennisvereins und des Tennisclubs. Auch die Breitbandversorgung für das Stadtgebiet sei eingeleitet worden, eine 90-prozentige Förderung könne man hier erwarten.

Neuer Name angeregt

Weigl gab bekannt, dass nach dem neuen Bundesrecht die Vermieter ihren Mietern eine "Wohnungsgeber-Bescheinigung" ausstellen müssen, wofür Formblätter bei der Stadtverwaltung erhältlich sind. Er ging auch auf die anstehenden Baumaßnahmen ein und stellte fest, dass in Oberviechtach viele Projekte ohne die Dr.-Max-und-Margret-Schwarz-Stiftung nicht möglich wären, alleine im Vorjahr sind daraus 394 000 Euro geflossen. Der Antrag eines Bürgers, dem "Hütgraben" einen neuen Namen zu geben, wird in der nächsten Stadtratssitzung diskutiert. Angesprochen wurde auch eine Mülldeponie im Stadtgebiet. Weigl erläuterte in diesem Zusammenhang den derzeitigen Sachstand des nun schon über drei Jahrzehnte dauernden Rechtsstreits in dieser Sache.

Abschließend würdigte Weigl das Engagement aller, die das Leben im Stadtgebiet in irgendeiner Form mitgestalten und hob dabei besonders die Unterstützung durch Ehrenamtliche heraus.
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