Wechsel des Kompaniefeldwebels bei der vierten Kompanie - Oberstabsfeldwebel Franz Strigl ...
Stefan Amann neue "Mutter der Kompanie"

Mit dem Wechsel der "Spießschnur" von Oberstabsfeldwebel Franz Strigl (links) auf Stabsfeldwebel Stefan Amann (rechts) vollzog der Kommandeur Oberstleutnant Mario Brux symbolisch die Übertragung der Dienstpflichten des Kompaniefeldwebels vom bisherigen an den neuen "Spieß". Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
05.01.2015
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Beim Jahresabschlussappell des Panzergrenadierbataillons 122 auf dem Appellplatz der Grenzlandkaserne wurde auch der Wechsel des Dienstpostens des Kompaniefeldwebels der vierten Kompanie von Oberstabsfeldwebel Franz Strigl an Stabsfeldwebel Stefan Amann vollzogen.

Wie Bataillonskommandeur Oberstleutnamt Mario Brux dazu ausführte, ist der Kompaniefeldwebel neben dem Kompaniechef eine der tragenden Säulen einer Kompanie. Aber auch ein Vorbild, an dem sich alle Soldaten, auch über den Bereich der Kompanie hinaus, orientieren. Daneben ist der "Spieß" auch der Führer und Erzieher des Unteroffizierkorps seiner Kompanie. Wenn er seinen Aufgabenbereich, vor allen Dingen im Bereich der Fürsorge für seine Soldaten erfüllt, so darf er mit Recht auch auf den Ehrentitel "Mutter der Kompanie" stolz sein.

Auch wenn er ein "gestandenes Mannsbild" wie Oberstabsfeldwebel Franz Strigl oder sein Nachfolger Stabsfeldwebel Stefan Amann ist. Oberstleutnant Mario Brux würdigte den scheiden Kompaniefeldwebel Strigl bei dessen Verabschiedung aus dem Bataillon und in den Ruhestand als einen vorbildlichen, pflichtbewussten und stets zuverlässigen Soldaten, dessen höchst motivierte Art er immer schätzte und der sich fürsorglich um seine Soldaten und Unteroffiziere kümmerte. In Anerkennung seiner Verdienste um das Bataillon zeichnete Oberstleutnant Brux den scheidenden Kompaniefeldwebel mit der Dankurkunde, der Ehrennadel des Bataillons und mit dem "Kommandeur-Coin" aus, auf dem steht: "Nur gemeinsam sind wir stark".

Den "neuen" Kompaniefeldwebel der vierten Kompanie, Stabsfeldwebel Stefan Amann, begrüßte der Kommandeur im Kreis der "Spieße" und wünschte ihm für seine sicher nicht immer einfache, oft auch nervenzehrende Aufgabe eine glückliche Hand und auch die manchmal notwendige Portion "Soldatenglück". Mir dem Wechsel der "gelben Schnur" von Oberstabsfeldwebel Strigl auf Stabsfeldwebel Amann vollzog der Kommandeur symbolisch die Übertragung der Verantwortung und der Dienstpflichten eines Kompaniefeldwebels an die neuen "Spieß" der vierten Kompanie.
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