Wegen Messer vor Gericht

Lokales
Oberviechtach
14.07.2015
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Unerlaubter Waffenbesitz ist kein "Kavaliersdelikt - auch wenn es sich "nur" um ein Springmesser im Auto handelt. Das musste ein junger Mann aus dem Altlandkreis erfahren, der deshalb in der Oberviechtacher Nebenstelle des Amtsgerichts vor dem Richter stand.

Der zum Tatzeitpunkt 18-Jährige hatte ein Springmesser offen in seinem Auto mitgeführt. Er habe sich nicht groß Gedanken über die Strafbarkeit gemacht, erklärte der Angeklagte nun vor Gericht. Niemals habe er die Absicht gehabt, dieses Messer anderen gegenüber als Waffe zu benutzen.

Da der Angeklagte bisher nie strafrechtlich in Erscheinung getreten ist, einigten sich Richter und Staatsanwalt darauf, das Verfahren gegen den jungen Mann vorläufig einzustellen, zudem er im Oktober eine Ausbildung beginnen möchte. Bis dahin muss er jedoch 25 unentgeltliche Sozialstunden ableisten, so die Auflage.
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