Wohnortnah Berufe erlernen

Nach der Eröffnung der zweiten Ausbildungsmesse durch die Bläsergruppe der Doktor-Eisenbarth-Schule (rechts) begrüßte Rektor Rudolf Teplitzky (mitte) Bürgermeister Heinz Weigl (Dritter von rechts) und Joachim Ossmann (Vierter von rechts) von der Arbeitsagentur Schwandorf sowie zahlreiche Firmenvertreter. Bilder: weu (2)
Lokales
Oberviechtach
22.04.2015
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Die Oberviechtacher Ausbildungsmesse an der Doktor-Eisenbarth-Schule ist ein Paradebeispiel für die perfekte Kooperation von Politik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen. Sie gibt den Schülern Gelegenheit, eine Vielzahl an Ausbildungsberufen kennenzulernen.

Mit der Eisenbarth-Hymne eröffnete die Bläsergruppe der Doktor-Eisenbarth-Schule (DESO) die dritte Oberviechtacher Ausbildungsmesse. Dann trat Doktor Eisenbarth (Klaus Habl) auf, der seine Freude darüber ausdrückte, dass die Messe in der Schule stattfindet, die seinen Namen trägt.

Rektor Rudolf Teplitzky begrüßte in der Aula der Mittelschule neben den Ausstellern besonders Bürgermeister Heinz Weigl, den Geschäftsführer der Agentur für Arbeit, Joachim Ossmann, die Lehrkräfte sowie die Schüler mit ihren Eltern, die die Gelegenheit zur umfassenden Information über mögliche Berufsfelder zahlreich nutzten. In seinem einführenden Vortrag beleuchtete Rektor Teplitzky die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Region: "Leistungsstarke Unternehmen aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung garantieren Wachstum und gute Wirtschaftsdaten in unserer Region."

Gute Chancen

So hätten junge Menschen eine gute Chance, wohnortnah eine Vielzahl von interessanten Berufen zu erlernen. Dazu sei es wichtig, sich möglichst frühzeitig und umfassend über die Berufsbilder und Ausbildungsinhalte zu orientieren. Das Berufswahlseminar mit 24 Referenten und die Ausbildungsmesse leisten einen unverzichtbaren Beitrag dazu. "Die Bandbreite der Aussteller verdeutlicht die Vielfalt der beruflichen Ausbildung in unserer Region und damit auch die Leistungsfähigkeit und Stärke unseres Wirtschaftsstandortes", betonte Teplitzky und dankte allen, die Ausbildungsplätze anbieten und an der Messe beteiligt sind.

Bürgermeister Heinz Weigl verwies in seinem Grußwort auf einen Zeitungsartikel mit dem Titel "Der Lehrling - das begehrte Wesen". Während man früher um einen Ausbildungsplatz kämpfen musste, gingen heutzutage die Vertreter von Firmen auf die zukünftigen Auszubildenden zu. Weigl empfahl, Praktika zu machen und in Betriebe hineinzuschnuppern und meinte: "Nutzt die tolle Chance an der DESO, euch in Verbindung mit Arbeitsamt, Eltern und Schule zu informieren!"

Als "eine der wichtigsten Weichenstellungen im Leben" bezeichnete Joachim Ossmann die Berufswahl. Auch wenn Ausbildungsplätze nicht rar seien, würden Arbeitgeber doch auf die Noten schauen. "Wenn das Notenbild nicht stimmt, sind Arbeitgeber auch nicht zu jedem Kompromiss bereit", hob der Leiter der Arbeitsagentur hervor. Während man sich auch per Internet über Berufe informieren könne, liege der Schwerpunkt trotzdem auf der persönlichen Beratung. Hier könne man seine Sichtweisen durch Fragen und Antworten überprüfen und überdenken.

Infos zum Anfassen

Deshalb biete die Ausbildungsmesse als Gegenstück zur virtuellen Welt Information zum Anfassen. Ossmann bedankte sich für die "hervorragenden Rahmenbedingungen an der DESO", die die Berufsberater hier vorfinden. Nach dem Lied "Ein schöner Tag", von der Bläsergruppe gespielt, führte Rektor Teplitzky die Ehrengäste durch die Messestände.
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