Zur beruflichen Orientierung

Heidi Klatt vom Kolping-Bildungswerk und Oberstufenkoordinator Ludwig Pfeiffer organisierten und leiteten die zweitägige Veranstaltung.
Lokales
Oberviechtach
07.10.2014
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Berufs- und Studienorientierung wird am Ortenburg-Gymnasium groß geschrieben. In einer zweitägigen Veranstaltung gingen Vertreter von Firmen, Behörden und Mitarbeiter des Kolping-Bildungswerks auf unterschiedliche Fragen der Berufsfindung ein.

Für die 11. Jahrgangsstufe des Ortenburg-Gymnasiums begann der Oktober mit einer zweitägigen Veranstaltung zur Berufs- und Studienorientierung (BuS), die vom Kolping-Bildungswerk organisiert wurde. Heidi Klatt zog an den beiden Tagen die Fäden und sorgte zusammen mit Oberstufenkoordinator Ludwig Pfeiffer, der die 11. Jahrgangsstufe leitet, für einen reibungslosen Ablauf.

Peter Schuierer von der Agentur für Arbeit war als Berater für akademische Berufe nicht nur in den Programmablauf eingebunden, sondern seine Behörde trägt auch einen wesentlichen Teil der Kosten für diese zweitägige Informationsveranstaltung.

Theorie und Praxis

Nach der Eröffnung durch Oberstudiendirektor Günter Jehl gingen Vertreter von Firmen, Behörden und Mitarbeiter des Kolping-Bildungswerks auf ganz unterschiedliche Fragen der Berufsfindung ein. Beim Training im Assesment-Center kam es auf Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit oder Flexibilität an. Katharina Weigert und Carl Prämaßing vom Kolping-Bildungswerk führten die Jugendlichen in Fragen der Kommunikation und Präsentation ein und schärften den Blick für die damit verbundene Körpersprache. Die praktische Umsetzung erfolgte in Rollenspielen.

Beim Bewerbungstraining am zweiten Tag kam ebenfalls die Praxis zu ihrem Recht. Die Jugendlichen, die bereits vorher Bewerbungen einreichen mussten, übten mit Personalvertretern von Firmen das Vorstellungsgespräch. An den BuS-Tagen wirkten Personaler und Vertreter von F.EE Neunburg, TGW Sortware Teunz, Witt Weiden, der Sparkasse, der AOK sowie vom Tourismusverband Ostbayern mit. Ob man körperlich fit für den Polizeidienst ist, zeigte sich beim Sporttest von Heiner Reinhardt. Zum Abschluss der zweitägigen Veranstaltung überreichte Heidi Klatt an alle Referenten den Jubiläumsband "50 Jahre Ortenburg-Gymnasium". Die sogenannten "BuS-Tage" entsprechen den Vorgaben des Projektseminars, das jeder Oberstufenschüler verpflichtend zu belegen hat. Dort erwerben die Jugendlichen Kenntnisse, Einstellungen und Kompetenzen, die sie befähigen, ihre Studien- und Berufswahl verantwortlich zu treffen.

Enge Kooperation

Für die Umsetzung dieses Ziels arbeitet das Ortenburg-Gymnasium mit externen Partnern wie dem Kolping-Bildungswerk Regensburg und der Agentur für Arbeit in Schwandorf zusammen. Auch zahlreiche kompetente Firmenvertreter werden herangezogen, die den unentbehrlichen Praxisbezug mitbringen. Sämtliche Qualifizierungen, die die Schüler erwerben, werden zertifiziert und in einem Portfolio dokumentiert.
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