Zwei Teams - ein Ziel

Stefan Herzog (rotes Trikot) und die Handball-Herren des HV Oberviechtach müssen sich in Regensburg steigern, wenn sie keine Bauchlandung erleben wollen. Bild: mhs
Lokales
Oberviechtach
11.12.2015
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Die Handballer aus Oberviechtach reisen nach Regensburg. Sowohl die Herren als auch die Damen gastieren am Wochenende an der Donau. Vor allem die Herren wollen eine bisher schwache Bilanz aufbessern.

Am dritten Adventswochenende steht für die Spieler des HV Oberviechtach ein umfangreiches Programm an. Am Samstag, 12. Dezember, um 15 Uhr neigt sich die Vorrunde für die erste Herrenmannschaft dem Ende entgegen. Ihren letzten Auftritt des Jahr absolvieren die Schützlinge von Jan Vetrovec bei der SG DJK SB/SC Regensburg II. Beim Gastspiel in der Donaustadt wollen die Fichtenstädter die schlecht verlaufene Hinrunde mit nur zwei Erfolgen mit einem positiven Resultat abschließen.

Homogenes Team

Doch die Aufgabe wird nicht leicht: Die Gastgeber fanden in den letzten Wochen immer besser in Form und besiegten unter anderem die HSG Naabtal. Die Domstädter stellen ein homogenes Team aus erfahrenen und jungen Kräften, die zum Landesligakader der SG aufrücken wollen. Bereits in der letzten Spielzeit trafen beide Teams aufeinander. Dabei behielt jeweils der Gastgeber die Oberhand. Diese kleine Serie will der HV unterbrechen.

Dazu bedarf es über die gesamte Spielzeit einer konzentrierten Vorstellung in Abwehr und Angriff. Zuletzt hielten die Doktor-Eisenbarth-Städter gegen die HSG Naabtal 45 Minuten gut mit, ehe der HV doch noch mit 28:35 unterlag. Trainer Jan Vetrovec hofft, dass seinem Team in der Domstadt ein versöhnlicher Jahresabschluss gelingt.

Seit September ein Punktspiel pro Monat - diesen Rhythmus behalten die Damen des HV bei, wenn sie am Sonntag, 13. Dezember, um 13 Uhr ebenfalls bei der SG DJK SB/SC Regensburg II gastieren. Die Gastgeberinnen absolvierten bereits sechs Partien und liegen mit 108:119 Toren und 6:6 Punkten einen Platz vor der Truppe von Roman Will. Es ist mit einer über 60 Minuten ausgeglichenen Begegnung zu rechnen, in der am Ende Nuancen entscheiden werden. Aus der Vorsaison wissen die HV-Damen, dass die Regensburgerinnen vor allem im "Eins gegen eins" ihre Stärken haben und über eine aggressive Defensive verfügen. Es ist daher von Bedeutung, dass das Will-Team den Kampf von Beginn an annimmt und sich seiner Stärken besinnt. Beim letzten Auftritt zeigten die HV-Damen, dass sie im Vergleich zur letzten Saison reifer in der Spielanlage geworden sind und sich von Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Diese Marschroute wollen sie in Regensburg beibehalten.
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