Bundeswehr-Bildungsmesse ist auch relevant für Arbeitgeber
Arbeitskräfte vor der Haustüre

Der Vorsitzende der PWG der Ortsteile, Stadtrat Egbert Völkl, (stehend) empfing die Unternehmer sowie Stadträte der PWG zur ersten Unternehmer-Runde in Lind. Bild: weu
Politik
Oberviechtach
12.05.2016
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Der Breitbandausbau ist den Unternehmern wichtig. Aber es gibt auch andere Felder die relevant sein können, beispielsweise die Bundeswehr. Was die Kasernen zu bieten haben, erfuhren die Chefs bei einer von der Parteilosen Wählergruppe organisierten Unternehmer-Runde.

-Lind. Die Parteilose Wählergruppe der Ortsteile und Oberviechtach (PWG) und die Jungen Wähler setzen sich ständig im ganzen Gemeindegebiet für den Austausch unterschiedlicher Interessensgruppen ein. Seit fast 40 Jahren praktiziert die PWG Bürgernähe vor Ort mit ihren regelmäßigen Veranstaltungen "Bürger fragen - Stadträte der PWG antworten". Auch die dazugehörigen Ortsbesichtigungen, die mit den Bürgern vor Ort erfolgen, werden gerne angenommen.

Nun ist die Wählergruppe einen Schritt weiter gegangen und hat Handwerker, Gewerbetreibende und Unternehmer aus der Region zum Gedankenaustausch eingeladen. Die Moderation übernahm der Vorsitzende der PWG der Ortsteile, Egbert Völkl, beim ersten Treffen im Gasthof "Taverne" in Lind. In Vertretung von Michael Preiß, Vorsitzender der PWG Oberviechtach, war sein Stellvertreter, Kreisrat Jürgen Neuber, dabei und warb für die Volksbefragung der Freien Wähler zu dem geplanten Freihandelsabkommen. Die Jungen Wähler vertrat Stadtrat Matthias Zimmermann.

Auch für Weiler


Im Verlauf der Versammlung zeigte sich eine gewisse Zufriedenheit der Unternehmer mit der Situation in Oberviechtach. Es wurden keine großen Probleme beklagt, Fragen bezogen sich zum Beispiel auf den Breitbandausbau. Hier konnte Bürgermeister Heinz Weigl beruhigen. Die Firma Amplus sei an der Arbeit, und bis August/September sollen Oberviechtach und alle Ortsteile mit einem Minimum von 30 Megabits pro Sekunde ausgestattet sein. Auch ein Programm für einzelne Weiler und ungünstig liegende Orte ist geplant. Dieses soll vom Landkreis koordiniert werden.

Zur Frage nach dem Soldatenheim konnte Weigl nichts Neues berichten. Die Stadt könne nur unterstützend mit Gesprächen und Telefonaten eingreifen. "Es ist mir ein Rätsel, dass sich bei diesen günstigen Pachtbedingungen niemand findet", resümierte der Bürgermeister. Egbert Völkl legte den Selbstständigen die Bildungsmesse der Bundeswehr ans Herz, bei der den ausscheidenden Soldaten Möglichkeiten für einen Berufseinstieg in der Region gezeigt werden sollen. Umschulungsmaßnahmen würden bis zu vier Jahre lang vom Bund getragen.

Auf die Frage nach dem Kreisverkehr, der die Verkehrssicherheit am Eingang zu Oberviechtach gewährleisten soll, wurde erklärt, dass es noch Verhandlungen mit zwei Anliegern gebe, denn man brauche 28 Quadratmeter Grund.

Chancengleichheit


Auch die Chancengleichheit bei Marktvergrößerungen war eine Frage. Hier sei die Höhere Landesplanung zuständig, gaben die Lokalpolitiker zu bedenken. Wenn diese zustimmt, werde der Stadtrat sicher nichts gegen eine Erweiterung haben. Aus den Reihen der Selbstständigen wurde bedauert, dass man vonseiten des Wirtschaftsforums im Werbeblatt auswärtigen Firmen eine derartige Plattform biete.

Nach gut zwei Stunden Gespräch und Austausch in angenehmer Atmosphäre bedankte sich Völkl für das Kommen und lud für das nächste Frühjahr zu einer weiteren Unternehmer-Runde ein.

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Weitere Informationen:

www.www.pwg-oberviechtach-ortsteile.de und www.pwg-oberviechtach.de
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