Die Parteilose Wählergruppe Oberviechtach (PWG) kann heuer 60. Geburtstag feiern
„Stadt stetig weiterentwickeln“

Seit Jahrzehnten hat die PWG bei den regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen "Bürger fragen - Stadträte der PWG antworten" das Ohr am Bürger und versucht mit den damit verbundenen Ortsbesichtigungen zur Beseitigung von Problemen beizutragen. Bild: weu
Politik
Oberviechtach
02.05.2016
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Die Parteilose Wählergruppe Oberviechtach (PWG) kann heuer ihren 60. Geburtstag feiern und auf eine erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Stadt zurückschauen. Bei der Jahreshauptversammlung ging es auch um die Arbeit im Stadtrat.

Im Gasthof "Zur Post" hatten sich Freunde und Förderer zu der Bilanz mit Vorsitzendem Michael Preiss eingefunden. Auch Bürgermeister Heinz Weigl, Dritter Bürgermeister Hans Hösl (PWG der Ortsteile) und Martin Zithier von den "Jungen Wählern" waren mit von der Partie, als Preiss auf sein erstes Jahr als PWG-Vorsitzender zurückblickte. Preiss dankte den Freunden der PWG der Ortsteile mit ihrem Vorsitzenden Egbert Völkl für die konstruktive Zusammenarbeit.

Zahlreiche Termine


In seinem Rückblick erwähnte er den Besuch des Kini-Festes in Lind und das gut besuchte Sommerfest, das zusammen mit der PWG der Ortsteile auf Haus Murach gefeiert wurde, sowie die Jahresabschlussfeier im Gasthaus Greber.

Ein schönes Erlebnis war die Familienwanderung um den Bodenwöhrer Hammersee, die Egbert Völkl vortrefflich vorbereitet hatte. Preiss lud gleichzeitig für den 29. Mai zum Familienausflug zum Erlebnispark Wasser-Fisch-Natur bei Wackersdorf ein. Auch die seit Jahrzehnten angebotene Versammlungsreihe "Bürger fragen - Stadträte der PWG antworten" wurde erfolgreich weitergeführt und wird um eine Unternehmerrunde, bei der Fragen und Probleme von Gewerbetreibenden und Selbstständigen erörtert werden sollen, erweitert. Für den Herbst plane man für das Jubiläum "60 Jahre PWG" eine würdige Feier mit Ehrungen und Referaten. "Nach zwei Jahren habe wir einen beträchtlichen Teil unseres Wahlprogramms umgesetzt oder angestoßen", bekräftigte Fraktionssprecher Josef Lohrer in seinem Bericht. "MP 18" und "Haus der Stiftung" seien fertiggestellt, Wohnungen in München und Erding weitgehend saniert. Die Erweiterung des Edeka-Marktes und der Neubau des Drogeriemarktes Rossmann seien abgeschlossen. "Die Ansiedlung des Drogeriemarktes Rossmann haben wir dem nachhaltigen Streben unseres Bürgermeisters zu verdanken", betonte Lohrer. Edeka, Drogeriemarkt und "Haus der Stiftung" seien mit einem vergrößerten Parkplatz (Hütgraben) und einem attraktiven Stadtplatz miteinander verbunden. Der neu geregelte Kreuzungsbereich mit Ampelanlage biete für die Fußgänger Sicherheit. Neugestaltung des Friedhofs, Planung und Ausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten, Straßen- und Wegebau, Jahnstadion, Brandschutzkonzept und Freibad seien aktuelle Themen.

Auf Konfrontation


Lohrer sprach von einer neuen Qualität der Stadtratsarbeit, die ausbau- und verbesserungsbedürftig sei. So lege die Opposition wenig Wert auf Kooperation und suche vor allem vermehrt Konfrontation gegen den Bürgermeister in Form von persönlichen und unsachlichen Angriffen.

Dennoch seien die meisten Entscheidungen zur Tagesordnung nach wie vor einstimmig. Anträge und Anfragen würden nur gestellt, um auf sich aufmerksam zu machen, ohne zu hinterfragen, ob die Forderungen finanziert und umgesetzt werden können. "Sinnvollen Anträgen haben wir sehr wohl zugestimmt", betonte Lohrer. "Schritt für Schritt, verlässlich und stetig, wollen wir unsere Stadt weiterentwickeln", lautete das abschließende Statement des Fraktionssprechers.
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