Jahreshauptversammlung in Asklepios-Klinik Oberviethach: Dr. Oskar Schmid lobt Entwicklung
Wieder mehr Patienten

Asklepios-Regionalgeschäftsführer Dr. Boris Rapp referierte; rechts Verwaltungsleiterin Marianne Freund.
Politik
Oberviechtach
04.12.2014
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Das neue Konzept für die Asklepios-Klinik Oberviechtach überzeugt den Vorsitzenden des Gesundheitsvereins. Bei der Jahreshauptversammlung lobte Dr. Oskar Schmid die aktuelle Entwicklung des Krankenhauses. Auch ein vielfach geäußerter Wunsch von seiten der Bevölkerung soll künftig erfüllt werden.

"Die Klinik bietet gute Medizin auf hohem Niveau und seit dem klaren Bekenntnis zum Standort können wir uns auch darauf verlassen, dass das so bleibt." Dr. Oskar Schmid, Vorsitzender des Gesundheitsvereins Oberviechtach lobte das neue Konzept von Asklepios. Nach der turnusmäßigen Abhandlung von Vereinsangelegenheiten, stand das Thema "Krankenhaus" auf der Tagesordnung. Um sich ein Bild zu machen, war auch Asklepios-Regionalgeschäftsführer Dr. Boris Rapp und Verwaltungsleiterin Marianne Freund zur Versammlung geladen.

Bekenntnis für Standort

Beide berichteten ausführlich über die aktuelle Situation und die Entwicklungen. Durch die Schließungsgerüchte und den Wahlkampf im Frühjahr habe man Patienten verloren. "Aber seit dem runden Tisch unter Leitung von Landrat Ebeling, mit dem klaren Bekenntnis für den Standort Oberviechtach, hat sich die Situation deutlich zum Positiven gewandelt", erklärte Dr. Rapp und betonte: "Wir sind und bleiben 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche als vollwertiges Krankenhaus für die Menschen der Region erhalten."

Dr. Schmid, selbst orthopädisch-unfallchirurgischer Belegarzt, stellte das aktuelle Leistungsspektrum der Klinik in der Inneren Medizin, Chirurgie, Orthopädie-Unfallchirurgie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde vor und ermunterte dazu, das Krankenhaus Oberviechtach als erste Anlaufstelle zu nutzen.

Durchweg Lob gab es auch aus dem Teilnehmerkreis der anwesenden Mitglieder. Die positive Entwicklung sei deutlich zu spüren, die aktuellen Projekte, unter anderem die Informations-Veranstaltungsserie "Klinik im Dialog", werde bei den Bürgern interessiert wahrgenommen. Dr. Georg Schwindl, niedergelassener Allgemeinarzt in Oberviechtach, zeigte sich von den Abläufen in der Klinik überzeugt. Es sei gelungen, den Patientenfluss zu optimieren und eine enge Verzahnung von Ambulanz, Funktionsdiagnostik und Station zu erreichen. Dr. Rapp nutzte auch die Gelegenheit, das neue Zusatzlogo der Klinik vorzustellen, das als "Familienkrankenhaus Oberviechtach" in den nächsten Wochen mit einer Werbeaktion begleitet werden soll. Zudem sei im Frühjahr ein "Tag der offenen Tür" geplant.

Schwerpunkte erläutert

Vorsitzender Dr. Oskar Schmid stellte, im Anschluss an den Vortrag von Dr. Rapp, die medizinischen Schwerpunkte und Möglichkeiten im Familienkrankenhaus Oberviechtach vor. In der Inneren Medizin und in der Hauptabteilung der Chirurgie können vor Ort die notwendigen Untersuchungen inklusive Computertomographie und Therapien erfolgen. Durch die Kooperation mit der Asklepiosklinik Burglengenfeld können auch Herzkatheter oder große Bauch- oder Gefäßoperationen angeboten werden. Große Brüche, wie Hüftfrakturen können in Kooperation mit der Klinik in Lindenlohe nach Erstversorgung in Oberviechtach erfolgen. Weiter befasste er sich mit dem oft gehörten Wunsch - so wie bereits im Bereich der Kardiologie nach Herzkathetereingriffen praktiziert - dass die Patienten nach Behandlung in den anderen Asklepioshäusern nach Oberviechtach zurückkehren können. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Patientenzufriedenheit in Oberviechtach im Durchschnitt besser sei, als in allen anderen Häusern der Oberpfalz.

Die Belegabteilungen (HNO Dr. Wittig und Unfallchirurgie-Orthopädie Dr. Schmid) stützen dazu das Krankenhaus mit ihren konstant hohen Belegungszahlen.
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