Kommandeurswechsel in der Grenzlandkaserne
Neuer Kommandeur übernimmt

Mit Handschlag dankte Brigadegeneral André Bodemann (Mitte) dem bisherigen Kommandeur, Oberstleutnant Mario Brux (rechts), für eine hervorragende Bataillonsführung und gratulierte Oberstleutnant Christoph Huber (links) zur Kommandoübernahme. Bild: frd
Politik
Oberviechtach
15.04.2016
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Oberstleutnant Mario Brux hat seine Aufträge in der Grenzlandkaserne mit Herz, Verstand und Leidenschaft gemeistert. Brigadegeneral André Bodemann verabschiedete "Super Mario" und überreichte die Truppenfahne an den neuen Kommandeur Christoph Huber. Auf ihn wartet schon eine große Aufgabe.

Der Brigadekommandeur der Panzerbrigade 12 Oberpfalz, Brigadegeneral André Bodemann, vollzog am Donnerstagabend den Kommandowechsel über das Panzergrenadierbataillon 122. Der scheidende Kommandeur, Oberstleutnant Mario Brux, wäre gerne noch länger in der Eisenbarth-Stadt geblieben. Beim Übergabeappell und beim Empfang im Mannschaftsspeisesaal meldete er sich sichtlich bewegt bei "seinen Oberviechtachern" ab.

Intensive Phase


In seinen Abschiedsworten dankte Brux den zahlreich anwesenden Ehrengästen fürs Kommen. Er listete die wichtigsten Ereignisse seiner zweijährigen Kommandeurszeit auf, die neben militärischen Ausbildungen und Vorbereitungen auf den Einsatz, auch viele gesellschaftliche Ereignisse beinhaltete. Das gute Miteinander von Bevölkerung und Soldaten wurde damit weiter gefestigt.

Nun aber gehe das Bataillon mit der Übernahme durch Oberstleutnant Christoph Huber in eine neue und ganz sicher auch sehr arbeitsintensive Phase mit der Einführung des neuen Waffensystems "Puma". Er freue sich darüber, dass Oberviechtach als erstes Bataillon für den Wechsel vorgesehen ist. Der besondere Abschiedsgruß und Dank des scheidenden Kommandeurs galt den Patengemeinden, den Soldaten- und Kriegerkameradschaften, den Vertretern der Schulen und der gesamten Öffentlichkeit für die hervorragende Zusammenarbeit. Sein Fazit: "Oberviechtach ist nichts Besseres, aber etwas Besonderes!"

Vor Beginn des Übergabeappells marschierte aber zunächst die Ehrenformation mit der Truppenfahne des Panzergrenadierbataillons 122 zu den Klängen des Gebirgsmusikkorps aus Garmisch Partenkirchen ein und Oberstleutnant Mario Brux schritt zusammen mit Brigadegeneral André Bodemann und dem Oberviechtacher Bürgermeister Heinz Weigl zum letzten Mal als Kommandeur die Front der angetretenen Soldaten ab.

Ehrenkreuz in Gold


In seiner Laudatio skizzierte Brigadegeneral André Bodemann den scheidenden Kommandeur als einen Bataillonsführer, der die an ihn gestellten Herausforderungen und Aufträge mit Herz, Verstand und Leidenschaft gemeistert und seine Soldaten bestmöglich für Einsatzaufträge ausgebildet hat. Dabei habe er sich letztendlich als "Super Mario" erwiesen. In Anerkennung seiner besonderen Verdienste zeichnete er Oberstleutnant Mario Brux mit dem "Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold" aus.

Oberviechtach ist nichts Besseres, aber etwas Besonderes!Oberstleutnant Mario Brux


Der neue Kommandeur, Oberstleutnant Christoph Huber, ist 1995 in die Bundeswehr eingetreten und hat nach der Ausbildung zum Offizier das Studium der Staats- und Sozialwissenschaften absolviert. Er sei als Kompaniechef durch die deutsche und kanadische Generalstabsausbildung optimal auf diesen Dienstposten vorbereitet worden. Dafür wünschte ihm der Brigadegeneral eine glückliche Hand und das nötige Soldatenglück. Nach einem weiteren Musikstück erfolgte der "offizielle Kommandowechsel symbolisch durch die Rückgabe der Truppenfahne von Mario Brux an den Brigadekommandeur. Dieser reichte die Fahne an Oberstleutnant Christoph Huber weiter und beauftragte ihn mit der Führung des Bataillons.

Mit den besten Wünschen für den neuen Kommandeur und den Hymnen endete der Übergabeappell, dem sich ein Empfang im Mannschaftsspeisesaal anschloss (Bericht folgt).
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