Mauer, Baum und Laterne

Den maroden Rot-Kreuz-Weg - eine öffentlich gewidmete Straße in Privatbesitz - möchte die Stadt erwerben, um Versorgungsleitungen und eine saubere Asphaltierung zu gewährleisten. Die Verhandlungen erweisen sich durch die unklaren Besitzverhältnisse als nicht einfach.
Politik
Oberviechtach
24.06.2016
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Eine kleine Rundreise mit acht Ortsbesichtigungen unternahm der Bauausschuss in dieser Woche. Auf der Tagesordnung standen Antelsdorf, Tressenried, das neue Baugebiet "Schießanger" sowie weitere Adressen im Stadtgebiet.

Zunächst stand in Antelsdorf die geforderte Entfernung eines Apfelbaumes auf städtischem Grund zur Begutachtung an. Die Antragsteller, welche die tief hängenden Äste als Verkehrsgefährdung und Beeinträchtigung sahen, einigten sich mit den Stadträten auf eine entsprechende Baumpflege.

Die beklagte Versandung einer Ortsstraße in Antelsdorf, infolge von Starkregens, war bei der Begutachtung bereits vom Verursacher beseitigt worden und hatte sich dadurch erledigt. Nun ging es wieder zurück in die Stadt. Bürgermeister Heinz Weigl zeigte den Räten den "Rot-Kreuz-Weg" und die Straße "Am Schießanger", die beide Bedeutung für das neue Baugebiet haben. Während "Am Schießanger" im Besitz der Stadt ist und man die Versorgungsleitungen unter dem Gehweg unterbringen kann, bedarf es beim "Rot-Kreuz-Weg", einer öffentlich gewidmeten Privatstraße, wobei Verhandlungen mit einigen Eigentümern laufen. "Um die Erschließung und eine saubere Teerung zu verwirklichen, wäre es günstig, wenn die Stadt diese Straße erwerben könnte", bekräftigte der Bürgermeister.

Die Stützmauern in der Pfarrer-von-Miller-Straße sind schon länger Thema im Stadtrat. Die Mauern, eine Altlast aus vergangenen Zeiten, stehen auf städtischem Grund und haben zum Teil eine beängstigende Schieflage. Reinhold Spickenreuther und Theodor Herrlein hatten deshalb einen entsprechenden Antrag gestellt. Da das Problem für die Räte klar erkennbar war, war man sich über die Notwendigkeit für einen Neubaus dieses Stützwerkes schnell einig; es bedarf jedoch noch kleinerer Absprachen.

Dem Einbau von Rasenpflaster vor dem Anwesen Dr.-Max-Schwarz-Straße 15 wurde ebenso zugestimmt wie der Pflasterung der städtischen Fläche in der Hans-Schneeberger-Straße 3. Auch bei der Versetzung des Lampenstandortes beim Grundstück Dr.-Max-Schwarz-Straße 23, der nahe der Garageneinfahrt steht, sah man keine Probleme.

Bei den Grundstückseinfahrten in Tressenried 11 und 13 sah der Ausschuss keinen Handlungsbedarf. Wenn die Anwohner den von der Stadt gedachten Grünstreifen als Parkplatz wünschen, müssten sie auf eigene Kosten die Pflasterung vornehmen. Nur die Asphaltanschlussarbeiten würde die Stadt schultern.
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