Michael Plener wechselt zur Streitkräftebasis
Unterwegs zu neuen Zielen

Mit der Rückgabe des Kompaniewimpels entband Oberstleutnant Mario Brux den scheidenden Hauptmann Michael Plener von der Führung der ersten Kompanie. Bilder: frd (2)
Politik
Oberviechtach
16.07.2015
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Ein Höhepunkt beim Appell war die Entbindung von Hauptmann Michael Plener vom Kommando der ersten Kompanie des Panzergrenadierbataillons 122. Der Offizier sammelte Erfahrung bei Einsätzen im Kosovo und in Afghanistan und wechselt nun zur Streitkräftebasis.

Leider, so Oberstleutnant Brux, war es aus terminlichen Gründen nicht möglich, unmittelbar das Kommando über die erste Kompanie an den Nachfolger zu übergeben. Die Übertragung an Major Falk Grundschok wird später vorgenommen. Dem scheidenden Kompaniechef Hauptmann bescheinigte der Kommandeur, ein hervorragender Soldat und stets Vorbild in Haltung und Pflichterfüllung gewesen zu sein. Seine enorme Erfahrung, auch durch die Einsätze im Kosovo und in Afghanistan, befähigten ihn dazu, ein ganz herausragender Ausbilder und Erzieher zu sein.

Sechs Jahre im Bataillon

Hauptmann Plener habe sich immer der Herausforderung gestellt, für eine fähige Versorgungs- und Unterstützungskompanie zu sorgen. Oberstleutnant Brux bedauerte es, dass er nun Hauptmann Plener aus der Verantwortung herausnehmen müsse, doch ziehe es den scheidenden Offizier in eine andere, spannende Verwendung im Bereich der Streitkräftebasis. Zwei Jahre lang habe er die Geschicke der Kompanie wesentlich gestaltet und gelenkt. Angehöriger des Bataillons in vielfältigen Verwendungen sei er seit über sechs Jahren gewesen. Nach der Erteilung einer "Förmlichen Anerkennung" entband der Kommandeur den Hauptmann mit der Rücknahme des Kompaniewimpels vom Kommando.

Im weiteren Verlauf dieses Appells verabschiedete der Kommandeur auch den bisherigen S 4-Stabsoffizier, Oberstleutnant Klaus Dorsch, der zum Logistikkommando der Bundeswehr in Erfurt wechselt. Eine Nachfolgerin ist bereits eingeplant und wird Anfang August in seine Fußstapfen treten.

Oberstleutnant Dorsch war vier Mal im Einsatz, davon einmal bei SFOR und drei Mal bei ISAF, zuletzt in Kundus. Seit 2008 fungierte er als S 4-Stabsoffizier des Panzergrenadierbataillons 122. Der Kommandeur bescheinigte ihm, ein pflichtbewusster und verantwortungsfreudiger Offizier zu sein, der die tagtäglich gestellten Anforderungen in seinem Aufgabenbereich sowie seine Tätigkeiten in Nebenfunktion sehr engagiert, mit hohem Sachverstand und erfolgreich gemeistert habe. Dorsch verfüge über ein hohes Fachwissen und einen großen Erfahrungsschatz im Bereich der Logistik. Die sieben Jahre in der Funktion als S 4-Stabsoffizier seien sicher nicht einfach gewesen. Gerade in der heutigen Zeit, in der die Ressourcen wirklich knapp sind, erwarte doch jeder von einem Mann auf diesem Posten, dass er alles organisiert und heranbringt, was oft kaum möglich sei. Mit dem Technischen Stabsoffizier, Major Joachim Bittner schied eine weitere tragende Säule aus dem Bataillon aus. Laut Brux geht damit ein ehrgeiziger und absolut zuverlässiger Stabsoffizier, der alle Herausforderungen ausgezeichnet bewältigt habe. Auch er wird nun beim Logistikkommando der Bundeswehr in Erfurt Dienst tun.

Vom "alten Schlag"

Oberstabsfeldwebel Albert Meier, seit Juni 2007 Truppenversorgungsbearbeiter (TVB), beendete seine Zeit bei der Bundeswehr: Er wurde in den Ruhestand verabschiedet. Seine Aufgaben hab er immer zur vollen Zufriedenheit der Truppe wahrgenommen - wenn es sein musste, noch während der Nacht. Meier sei ein Soldat des "alten Schlages", wie es sie in der Bundeswehr noch viel mehr geben sollte, so Oberstleutnant Brux.

Abschließend zeichnete der Kommandeur Oberstleutnant Dorsch, Major Bittner, Hauptmann Plener und Oberstabsfeldwebel Meier mit der Bataillonsehrennadel aus. Mit Pritsche, Haubitze, Dingo und Bergepanzer warteten die Kameraden auf und durch ein Spalier ging es den neuen Zielen entgegen.
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