Schachverein Oberviechtach gegründet
Geistige Leistung trainieren

Der Gründungsvorstand des Schachvereins Oberviechtach mit Vorsitzendem Dr. Andreas Zinkl (von links), Johannes Hilburger, Nicole Fröhlich, Josef Zwack, Manuel Fröhlich und Uwe Kamenz. Bild: frd
Politik
Oberviechtach
04.02.2015
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Schon 1948 gab es einen Schachclub, der nach einer Auszeit in den 1970er Jahren als TSV-Schachabteilung wiedergegründet wurde. Nach Rücktritten und Unsicherheiten im TSV-Hauptvorstand hat sich die Abteilung nun als eigenständiger Verein neu aufgestellt. Vorsitzender bleibt Dr. Andreas Zinkl.

Überraschend gut besucht war am Samstag die Gründungsversammlung des neuen Schachvereins Oberviechtach im Gasthof Pösl. Bisher haben die Schachspieler der Region dem TSV Oberviechtach als Schachabteilung angehört, doch da dem TSV wegen des Rücktritts der beiden Vorsitzenden und der Schatzmeisterin die Auflösung droht, hat sich der bisherige Schach-Abteilungsvorstand unter der Führung von Dr. Andreas Zinkl entschlossen, einen selbstständigen Schachverein zu gründen. Nachdem sich mit der Auflösung der Schachabteilung alle einverstanden erklärt hatten, galt es vorrangig, die Formalien für eine Vereinsgründung einzuhalten, wozu die Anwesenden Dr. Andreas Zinkl als Versammlungsleiter bestimmten. Dieser hatte einen Satzungsentwurf mitgebracht, den er vorab schon von Fachstellen hatte prüfen lassen.

18 Gründungsmitglieder

Nun galt es, diesen Entwurf mit insgesamt 20 Paragrafen "durchzuackern", auf Wunsch der Mitglieder in Details zu ändern und auf die Belange des neuen Schachvereins zuzuschneiden. Zwölf der 18 Gründungsmitglieder votierten aus drei Vorschlägen für den Namen "Schachverein Oberviechtach".

Der Vereinszweck wurde wie folgt formuliert: "Der Verein bezweckt die Pflege des Schachsports auf breiter Grundlage, als Mittel für Jung und Alt, geistiges Leistungsvermögen aufzubauen, zu erhalten und gezielt zu trainieren, sowie Freundschaft und Zusammenhalt zu pflegen. Der Verein fördert auch den Leistungssport. Er widmet sich aber besonders dem Freizeit- und Breitensport, sowie der Pflege und Förderung der allgemeinen und schachspezifischen Jugendarbeit und Seniorenbetreuung."

Alle Generationen

Dass der Schachsport bis ins hohe Alter hinein betrieben werden kann zeigt, dass mit Josef Bareither, dem Wiedergründer des Schachclubs in den 70er Jahren und Hans Roßmann immer noch Senioren am Schachbrett sitzen, von denen die "Jungen" noch viel lernen können. Die Neuwahlen (siehe Kasten) gingen zügig voran. Vorsitzender Dr. Andreas Zinkl forderte die Anwesenden auf, zu ihrem neu gegründeten Schachverein zu stehen und sich in allen Belangen satzungsgemäß zu verhalten.
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