Erfreuliche Bilanz nach zwei gemeinsamen Jahren
"Klar Schiff" beim FC Ovi-Teunz

Stephan Gäbl (links) bleibt als Vorsitzender auch die nächsten beiden Jahre an der Spitze des FC Ovi-Teunz. Bürgermeister Heinz Weigl (rechts) gratulierte ihm und der übrigen Vereinsführung zur erfolgreichen Wahl. Bild: frd
Sport
Oberviechtach
29.05.2016
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Mit einer Jungfernfahrt verglich Stephan Gäbl, Vorsitzender des FC Ovi-Teunz, die ersten beiden Vereinsjahre. Das gemeinsame Schiff gleitet durch ruhiges Fahrwasser. Und eine Meuterei war auch bei der Neuwahl nicht in Sicht.

/Teunz. In Seemannssprache kleidete Stephan Gäbl seinen Rückblick bei der Jahreshauptversammlung. Es seien "guter Proviant und Sprit" an Bord, für die Zukunft müssten noch einige "Passagiere" vom Sonnendeck und der Aussichtsplattform mit in den Maschinenraum geholt werden. Er als Kapitän sei weiterhin bereit, das Steuer zu übernehmen und auch in den nächsten Jahren in einen sicheren Hafen zu steuern.

Nachwuchs gut aufgestellt


Gäbls Bilanz der ersten zwei Vereinsjahre fiel sehr zufrieden aus. So sei der FC in vielen Bereich gut aufgestellt, alle Jugendmannschaften seien gut besetzt und verfügten über motivierte Nachwuchsspieler, unter denen sich viele hoffnungsvolle Talente befänden. Zwei Sportanlagen in Oberviechtach und in Teunz bieten hervorragende Rahmenbedingungen, daneben bringen sich viele engagierte Trainer, Betreuer und Funktionäre ein. Die beiden Fördervereine hätten sich bestens bewährt und leisteten gute Arbeit für den Verein.

Am Sportlerball festhalten


Als Höhepunkte des gesellschaftlichen Vereinslebens nannte Gäbl die von der Jugend bestens organisierte Kirwa sowie die Rauhnacht auf dem Oberviechtacher Marktplatz. Festhalten will der Verein an seinem Sportlerball, der Besuch sei aber noch steigerungsfähig, meinte Gäbl. Es sollte für jedes Mitglied eine "angenehme Verpflichtung" sein, diese Vereinsveranstaltung zu besuchen. Am 22. Juni feiert der FC - gemeinsam mit der Schlossbrauerei Fuchsberg - den 500. Geburtstag des Reinheitsgebots. Im Fuchsberger Vereinsstodl rockt dazu die Band "Acoustic Gravity".

Bei 272 Mitgliedern, davon 111 Kinder und 77 Jugendliche, leistet der Verein auch einen großen sozialen Beitrag für die Gesellschaft. Kinder und Jugendliche könnten sich beim FC Ovi-Teunz sinnvoll sportlich betätigen, lernen Fairness, Disziplin sowie mit Niederlagen umzugehen und fördern ihre Teamfähigkeit. Der Dank Gäbls galt dem Sportförderverein und der Stadt Oberviechtach, die diese Arbeit finanziell unterstützen.

Fußball-Abteilungsleiter Josef Lehner richteten den Blick auf die kommenden Saison bei den Herren-Teams. Durch einige Neuzugänge könne auf ein noch besseres Abschneiden gehofft werden, doch könne nicht allein der Tabellenplatz Maßstab für erfolgreiche Vereinsarbeit sein. Ein Aushängeschild sei die Damenmannschaft, die bereits in der vierten Saison in der Bezirksliga spielt und heuer unter den besten drei Teams mitmischte. Für den Nachwuchs konnte Werner Gabler berichten, dass drei Jugendmannschaften in die nächsthöhere Spielklasse aufgestiegen sind.

Wichtig für Gesellschaft


Angesichts dieser Erfolgsberichte fand Bürgermeister Heinz Weigl viele lobende Worte für den neuen Verein, dessen Jugendarbeit nicht mit Geld aufgewogen werden könne, aber sehr wichtig für die Gesellschaft sei. In diesen zwei Jahren habe der Verein gut Fuß gefasst und sehe einer hoffnungsvollen Zukunft entgegen.

Bei den Neuwahlen (siehe Infokasten) wurde Stephan Gäbl als "Kapitän" und "Motor des Vereins" in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt, seine Vertreter sind Stefan Schwander und Thomas Preißer.

NeuwahlenVorsitzender: Stephan Gäbl; Stellvertreter: Stefan Schwander, Thomas Preißer; Kassier: Dieter Schmid, Stellvertreter ist Josef Lehner; Schriftführer: Rudolf Lohwasser, Stellvertreter Helmut Tröger.

Leiterin Damenabteilung: Sandra Pfannenstein, Stellvertreterin Vanessa Eckl; Fußballabteilungsleiter: Stefan Zimmet, Stellvertreter Joachim Baumer; Leiter Jugendabteilung: Werner Gabler, Stellvertreter Andreas Müller; Jugendbeauftragter: Maximilian Ebnet; Beisitzer: Erich Löffelmann, Franz Domaier; Kassenprüfer: Max Hubatsch, Karlheinz Senft. (frd)
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