Fusion zum FC Ovi-Teunz erweist sich als Erfolgsmodell
Mit vereinten Kräften stärker

Daumen hoch: Das Logo auf dem Shirt spiegelt auch das Befinden der vier Meistermannschaften des FC OVI-Teunz mit Trainern, Betreuern, Jugendleiter Werner Gabler (rechts) und Vorsitzendem Stephan Gäbl (Zweiter von rechts). Bild: gä
Sport
Oberviechtach
07.07.2016
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Zwei Jahre ist es nun her, dass sich die ehemaligen Rivalen TSV Oberviechtach und SpVgg Teunz zusammenschlossen und beschlossen als FC Ovi-Teunz gemeinsam auf Torejagd gehen. Die Bilanz kann sich sehen lassen.

/Teunz. Skeptiker hatten dem Bündnis einen schnellen Bruch prognostiziert. Doch der mutige Schritt erweist sich immer mehr als Erfolgsmodell. In der Zwischenzeit haben schon einige Vereine mit ähnlichen Modellen nachgezogen, und in aller Regelmäßigkeit laufen Anfragen von Funktionären über notwendige Fusionsmodalitäten beim Verein ein.

"Es freut mich ganz besonders, das wir heuer erstmals in Form von sportlichen Erfolgen die Früchte unserer Arbeit ernten können", so der Vorsitzende Stephan Gäbl. "Mit der E2-, der D-, C- und B-Jugend haben in dieser Saison unglaubliche vier Jugendmannschaften die Meisterschaft erringen können, wobei sich die letzteren drei den Aufstieg in die Kreisliga, die höchste Klasse des Fußballkreises Cham/Schwandorf sicherten."

Fokus auf eigene Jugend


Vor allem in den älteren Jahrgängen hatte es der FC Ovi-Teunz fast ausnahmslos mit Spielgemeinschaften zu tun. Weit über 100 Jugendliche sind hier aktiv. Die könne man dank qualifizierter und engagierter Trainer und Betreuer bestens fördern, so Jugendleiter Werner Gabler. Die Philosophie des Vereins, auf die eigene Jugend zu setzen, scheint aufzugehen, denn auch außerhalb des Fußballplatzes sind die Jugendlichen bei verschiedenen Festen und Anlässen voll integriert.

Um die Interessen der Jugend besser in den Verein einzubringen, wurde kürzlich mit dem 17-jährigen Maximilian Ebnet ein Jugendbeauftragter in den Vorstand berufen. Auch im Seniorenbereich behält der Verein seinen eingeschlagenen Kurs weiter bei. Durch die Tatsache, dass beide Vereine zuletzt ein Loch im Jugendbereich hatten und fast keine Eigengewächse nachrückten sowie durch das Karriereende und die Abwanderung von Spielern war der Kader doch extrem zusammengeschrumpft. Trotz alldem will man auch heuer wieder in der Kreisliga eine ordentliche Rolle spielen und den Abstieg der Reserve aus der A-Klasse vermeiden.

Eine starke Säule im Verein bildet auch das weibliche Geschlecht, denn sowohl die B-Mädchen, als auch die Damen, welche heuer einen guten dritten Rang in der Bezirksliga erzielten, konnten beachtliche sportliche Erfolge aufweisen und sind zudem bei Veranstaltungen des Vereins nicht wegzudenken.

Fair verteilt


Als unverzichtbareren Erfolgsfaktor nennt Gäbl die Tatsache, dass beide Ortschaften und Vereine im fusionierten Modell absolut gleich behandelt werden. Die Spiele und Trainingseinheiten der Mannschaften werden gleichmäßig auf die beiden Sportstätten verteilt.

Nicht zuletzt hilft die Zusammenarbeit im Sport auch auf gesellschaftlicher Ebene. Ob beim Organisieren einer Rauhnacht, beim Hallenturnier, dem Sportlerball, der Partynacht zum Brauereijubiläum am 22. Juli in Fuchsberg oder der für 1. Oktober geplanten Jugend-Kirwa auf dem Teunzer Sportgelände: Die Arbeit lässt sich so viel besser auf mehrere Schultern verteilen.

Es freut mich ganz besonders, das wir heuer erstmals in Form von sportlichen Erfolgen die Früchte unserer Arbeit ernten können.Vorsitzender Stephan Gäbl
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