Sportheim kommt in die Jahre

Sport
Oberviechtach
28.06.2016
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76 Mitglieder hat die TSV-Abteilung Fußball in einem Jahr verloren. Abteilungsleiter Franz Domaier ist besorgt und stellt sein Amt bei den nächsten Neuwahlen zur Verfügung. Auch das Sportheim bereitet der TSV-Familie Kopfzerbrechen.

"Der derzeitige Mitgliederstand der TSV Abteilung Fußball beträgt 275, das sind 76 Mitglieder weniger im Vergleich zum letzten Jahr. Abteilungsleiter Franz Domaier erwähnte diese Zahl auf der Jahreshauptversammlung mit Besorgnis. Des Weiteren kündigte er an, bei den Neuwahlen im nächsten Jahr nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Die Fußballfamilie des TSV Oberviechtach versammelte sich im Sportheim "Am Sandradl". Domaier freute sich über das Kommen von Bürgermeister Heinz Weigl, Hauptvorstand Karl-Heinz Pieper sowie Stadtrat Stefan Schwander. Das Totengedenken galt besonders Jürgen Schedlbauer und Hans Köppl. Der Vorsitzende berichtete über verschiedenen Aktivitäten, die vor allem von der einzig im TSV verbliebenen Mannschaft, den Alten Herren, wesentlich unterstützt wurden, wie Arbeitseinsatz am Sportgelände, Spalierstehen, Teilnahme an verschiedenen Festen im Stadtgebiet.

Höhepunkt war wieder einmal das gelungene Oktoberfest, das vom Terminkalender des TSV und vieler Freunde nicht mehr wegzudenken ist. Domaier berichtete über den Ankauf eines neuen Rasentraktors und dankte der Stadt für die finanzielle Hilfe. Dank galt auch dem Fördervereinsvorsitzenden Manfred Schwander für die stetige Unterstützung der Abteilung. "Das Sportheim kommt langsam in die Jahre und es werden Reparaturen fällig, die die Abteilung aber nicht alleine schultern kann", bemerkte Domaier. In einem Gespräch mit Stadt und Hauptverein soll nach einer Lösung gesucht werden. Er bedankte sich noch bei allen Sponsoren, Gönnern, sowie bei Albert Zinkl und Reinhold Eichstätter für ihren Einsatz am Sportgelände.

Die AH-Verantwortlichen Josef Ruhland und Karsten Raabe berichteten von einer erfolgreichen AH-Saison mit sechs Siegen, einen Unentschieden und nur zwei Niederlagen. Auch diverse Hallenturniere wurden erfolgreich absolviert. So konnte man den Kreismeistertitel in der Halle holen und ist für die Ausrichtung nun im kommenden Jahr in Oberviechtach zuständig. Auch das Gesellschaftliche kam nicht zu kurz (Fischgrillen, Sommerfest, Christkindlmarkt).

Bürgermeister Heinz Weigl wies darauf hin, dass durch die Fusion mit der SpVgg Teunz viele Mitglieder zum neuen FC Ovi-Teunz abgewandert sind. "Der TSV-Fußball ist nun nur noch ein kleiner Kreis, aber aus dem Vereinsregister der Stadt trotzdem nicht wegzudenken", bekräftigte Weigl. Die Fusion sei seiner Meinung nach die richtige Entscheidung gewesen, was sich bereits durch einige Meisterschaften im Jugendbereich positiv bemerkbar gemacht habe.

Der Bürgermeister dankte allen Ehrenamtlichen und bat, auch in Zukunft für den TSV weiterzuarbeiten. Hauptvorstand Karl-Heinz Pieper schloss sich Weigl an und betonte, dass auch der Hauptverein finanziell nicht mehr auf Rosen gebettet ist. Aber was machbar sei, werde gemacht. Manfred Schwander warb anschließend Mitglieder für den Förderverein und gab bekannt, dass alle Anträge der Fußballer bisher positiv abgestimmt wurden.

Abteilungsleiter Domaier schloss die Versammlung mit dem Hinweis auf einen Arbeitseinsatz am Sportgelände und bat dafür um Unterstützung der Aktiven.
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