30. OWV-Waldweihnacht punktet mit Adventssingen
Für das Weihnachtfest bereit

Die Gruppe "Allerhand Saiten" (vorne) eröffneten mit einem Menuett das abwechslungsreiche Programm. "Lasst Kerzen uns entzünden", sangen die "Vöichtacher Sängerinnen" (im Hintergrund). Sie wiesen darauf hin, dass das heilige Fest ganz nahe ist. Bilder: frd (3)
Vermischtes
Oberviechtach
22.12.2015
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Zum vierten Adventssonntag gehört für viele der Marsch zur Johannisbergkirche dazu. Die 30. OWV-Waldweihnacht verlief mit dem "Adventsingen des Oberpfälzer Volksliedkreises" etwas anders als in früheren Zeiten, doch sie hat den Besuchern auch in dieser Form das Herz für das nahe Weihnachtsfest geöffnet.

-Johannisberg. Drei Jahrzehnte sind es schon, seit der Oberpfälzer Waldverein auf dem Johannisberg auf das nahe Weihnachtsfest einstimmt. Dabei wird die Tradition des Advent- und Weihnachtssingens gepflegt und die Geschichte der Heiligen Nacht, meist in Mundart, vor Augen geführt. Über viele Jahre hinweg hat auch der Nikolaus, oft in Person von Anderl Lobinger, die Kinder beschenkt und den Älteren "die Leviten gelesen". Immer gehörten auch die Jagdhornbläser der Kreisgruppe dazu, die auch heuer die Marschierer von Oberviechtach herauf mit dem Stück "Begrüßung" willkommen hießen, und auch an das Wild einen waidmännischen Gruß zum nahen Fest schickten.

Mit Zither und Gesang


In der Johannisbergkirche zeigte sich OWV-Vorsitzender Günther Flierl über den sehr guten Besuch erfreut. E und dankte besonders den Mitwirkenden dafür, dass sie nach alter bayerischer Tradition - mit Zither, Gitarre und mundartlichem Gesang - auf das nahe Fest einstimmen. Ernestine Niederalt, die das Programm, zusammen mit Hans Eger und Eva Borutta mit den Musikern und Sängern gestaltet und einstudiert hatte, erinnerte daran, dass auch dieses ereignisreiche Jahr bald Geschichte sein wird. Sie wünschte, dass in die Familien und Herzen Ruhe einkehren kann, wozu Musik und Gesang bestens geeignet seien. Diese oft nicht mehr ganz so "staade Zeit" sollte auch genutzt werden, über das eigene Handeln nachzudenken, vielleicht könne dadurch auch einiges zum Besseren gelenkt werden.

Die "Allerhand Saiten" eröffneten mit einem Menuett das abwechslungsreiche Programm und boten adventliche Weisen dar. Die "Niedermuracher Sänger" stellten fest: "Staad is worn in der Welt" und erfreuten mit ihren herrlichen Männerstimmen mit weiteren Liedern. Mit dem "Der Winter kummt, es is scho kolt" lagen Ernestine und Josef Niederalt heuer nur stimmlich richtig, doch mit ihrem "Leit'l hat's lusti", stellten sie fest, dass die Weihnachtszeit auch ein Fest der Freude ist und auch so gefeiert werden sollte. Die drei "Vöichtacher Sängerinnen" baten um ""Weihnachtsschnee" und stellten mit "O, Wunder, was soll das bedeuten" die entscheidende Frage.

Ständchen fürs Christkind


Ihre Sache hervorragend machten auch die sechs "Vöichtacher Hirtenkinder", die dem Jesuskind in der Krippe gleich ein "neues Gwand" besorgen wollten, dann aber feststellten, dass für einen Menschen das Herz von weit größerer Wichtigkeit sei. Sie sangen dem Christkind mit "Samma froh, samma froh" ein Ständchen, mit dem sie auch die Herzen der Gäste erfreuten.

Der abschließende Höhepunkt war der gemeinsam gesungene "Andachtsjodler". Beim Ausklang spielten die Jagdhornbläser, dazu gab es Bratwürste und Punsch im Freien.
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