Abend mit keltischer Musik
Balladen zum „Abtauchen“

Sigrid Haselmann und Cyrus Saleki entführten die Gäste in der evangelischen Auferstehungskirche mit keltischer Musik in eine längst vergangene Zeit. Bild: weu
Vermischtes
Oberviechtach
24.11.2016
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Wer sich für zwei Stunden aus dem Alltag verabschieden und meditieren wollte, der war bei dem Konzert des Duos "Trianda" in der evangelischen Auferstehungskirche goldrichtig.

Das Konzert mit keltischer Musik und eigenen Kompositionen, das Sigrid Haselmann mit Harfe und Gesang sowie Cyrus Saleki auf der Gitarre dargeboten hatten, war so richtig nach dem Geschmack von Musikfreunden, die irische Musik ohne großen elektronischen Aufwand lieben. Mit dem Titel "Waves", der zu dem regnerischen Abend passte, eröffneten die beiden Ausnahmemusiker das Konzert und nahmen die Gäste bei sanftem Kerzenlicht mit auf eine Klang- und Zeitreise an verwunschene, verträumte Orte.

"Keltische, tradierte Musik ist sanfte Musik aus sehr alter Zeit. Die Balladen sind in großer Einsamkeit der Menschen entstanden und gehen sehr zu Herzen", stellte die in Heidelberg lebende Sigrid Haselmann fest, die mit Hintergrundinformationen durchs Programm führte. Dass die Harfe ein keltisches Instrument und das Nationalinstrument der Iren ist, lässt sich leicht aus den Erklärungen der Musikerin erkennen. Das Instrument ist in Irland sogar vor dem Finanzamt sicher und kann nicht gepfändet werden, dies war auch in der Vergangenheit immer so.

Sigrid Haselmann und der in Treffelstein lebende Cyrus Saleki haben wieder für dieses Konzert ein spezielles poetisches Programm zusammengestellt. Es beinhaltete Jahrhunderte alte Traditionells und Eigenkompositionen der beiden Musiker. Um Geschichten aus dem Leben ging es bei Liedern wie "Lovely Mary", "Bazar", "Fairys" oder "Wild Mountains Thyme", die zum Teil auch mit Gesang dargeboten wurden. Nach einigen Zugaben gab es am Ende des Konzerts langanhaltenden Applaus für den meditativen und entspannenden Abend mit keltischer Musik.
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