Adolf Donhauser (80) floh aus der Ukraine
Heimat gefunden

Adolf Donhauser (80) freute sich mit seinen beiden Töchtern über die Glückwünsche von gleich zwei Bürgermeistern. Denn neben der stellvertretenden Bürgermeisterin Christa Zapf (hinten, rechts) war auch Schwiegersohn Walter Schauer aus Thanstein gekommen. Bild: frd
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Oberviechtach
06.07.2016
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Man schrieb den 2. Juli 1936, als Adolf Donhauser in Kathrinenthal in der Ukraine das Licht der Welt erblickte. Als der Jubilar acht Jahre alt war, musste seine Mutter - der Vater lebte zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr - flüchten. Die beiden kamen nach Großenschwand und Adolf besuchte die Schule in Tännesberg.

Adolf Donhauser lernte Mauerer bei der Baufirma Baumer in Oberviechtach und arbeitete auch einige Jahre im Porosit-Werk. Mit 30 Jahren entschloss er sich, in den Polizeidienst einzutreten und absolvierte den größten Teil seiner Dienstzeit in Oberviechtach. 1958 heiratete er Erna Meier aus Kleinschwand, sie bauten sich in der Nunzenrieder Straße ein schmuckes Häuschen, in dem sie ihren beiden Töchtern ein schönes Zuhause gaben. Zum 80. Geburtstag konnten auch drei Enkel und zwei Urenkel gratulieren. Auch Zweite Bürgermeisterin Christa Zapf und der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes, Christian Schneider, kamen vorbei. Neben der Verrichtung von Haus und Garten ist der Jubilar ein leidenschaftlicher Schafkopfer.

Die Geburtstagsfeier fand dann in der "Hammerschänke" statt. Doch trotz der schönen Feier war es dem Jubilar anzumerken, dass ihm seine Gattin Erna sehr fehlte, die erst vor einigen Monaten an einem Krebsleiden verstorben war.
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