Adolf Uschold feiert 80. Geburtstag
Die Weichen richtig gestellt

Adolf Uschold (Mitte) feierte den 80. Geburtstag zusammen mit Gattin Gertraud und der großen Familie in fröhlicher Runde. Am Vormittag machten die Vereine ihre Aufwartung und am Nachmittag gratulierten Bürgermeister Heinz Weigl (links) und Heidi Schmid vom Kreisgartenamt Schwandorf (vorne, Dritte von rechts). Bild: Portner
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Oberviechtach
06.04.2016
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Es war kaum zu sagen, wer am Sonntag mehr strahlte - die Sonne oder Adolf Uschold. Der frischgebackene 80er empfing den ganzen Tag über zahlreiche Gratulanten.

Bekannt ist der Jubilar vor allem als passionierter Hobbygärtner. 29 Jahre (1978 bis 2007) stand er dem OGV Oberviechtach vor und denkt gerne an diese arbeitsreiche, aber auch schöne Zeit zurück. Mit Schaffenskraft steigerte der humorvolle "Macher" nicht nur die Mitgliederzahl von 115 auf über 550 - er war es auch, der den Bau des geräumigen Vereinsheimes, eines Schuppens und den Geräteankauf initiierte. Ein Pionier war Uschold beim Obstpressen, was zunächst in der eigenen Garage und jetzt im Vereinsheim viel Geld in die Vereinskasse fließen lässt. Als "Chef vom Apfelsaft" schrieb er so Vereinsgeschichte.

Seit 1996, und damit schon 20 Jahre, steht er dem Kreisverband für Gartenbau und Landespflege als stellvertretender Kreisvorsitzender zur Verfügung. Auch bei der Gründung von vier Gartenbauvereinen in den Ortsteilen war er beteiligt.

Am Vormittag machten die Abordnungen der Vereine (Feuerwehr, Gartenbauverein, MMC), sowie Kirchenpfleger Günther Flierl ihre Aufwartung in der Pfarrer-von-Miller-Straße. Am Nachmittag kam Bürgermeister Heinz Weigl vorbei und dankte Adolf Uschold für sein Engagement auch bei der Ortsverschönerung. Bereits im Jahr 2006 hatte dieser den Ehrenteller der Stadt erhalten.

Weitere Gratulantin war Heidi Schmid, die im Namen des Kreisgartenamtes Schwandorf mit einem "grünen Geschenk" aufwartete. Am späten Nachmittag überraschte dann noch die Stadtkapelle in einer 30-Mann-Besetzung mit einem Ständchen. Bei der Geburtstagsfeier kamen natürlich auch die "alten Zeiten" zur Sprache. Im Mai des Jahres 1962 ehelichte Adolf Uschold seine Gertraud, eine geborene Hagl, die ihn bei allen Projekten unterstützte. Aus der Ehe gingen vier Kinder (ein Sohn, drei Töchter) hervor. Freude bereiten die acht Enkel und besonders Urenkel Luca (5 Monate).

Dass der Jubilar ein Familienmensch ist, wurde im quasi in die Wiege gelegt. Als Zwilling im Maximilianshof geboren und dort mit acht Brüdern und einer Schwester aufgewachsen, war er immer in Gesellschaft. Nach der Volksschule wechselte er zur Realschule der Maristen-Schulbrüder nach Furth bei Landshut. Anschließend half er in der elterlichen Landwirtschaft und startete 1962 als Arbeiter bei der Deutschen Bahn in Nürnberg. Nach bestandenen Prüfungen arbeitete er ab 1965 als Beamter auf mehreren Bahnhöfen der Region, zuletzt als Fahrdienstleiter in Schwandorf. Dass der immer noch sehr aktive Senior auch privat die richtigen Weichen gestellt hat, das beweist sein Lebenswerk!
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