Am 3. Oktober lädt die Stadtkapelle Oberviechtach wieder zum Musikantenstadl ein
Blasmusik, die seit vielen Jahren begeistert

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Oberviechtach
23.09.2015
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Vor zwei Jahren feierte die Stadtkapelle Oberviechtach ihr 25-jähriges Gründungsjubiläum. In diesen mehr als zweieinhalb Jahrzehnten hat sich bei diesem Orchester mit seiner mehrheitlich jungen Besetzung einiges getan. Da wurden laufend neue Mitglieder geworben und vor allem fleißig ausgebildet. Immerzu wurden neue Ideen geboren - nicht nur im spielerischen Bereich, sondern auch im Zusammenwirken mit befreundeten Vereinen.

Von New York bis Prag

Das führte auch dazu, dass der Klangkörper zu vielerlei namhaften Anlässen geladen wurde, so zum Beispiel zum Trachten- und Schützenzug in München, zum Stapelmarkt nach Hannoversch Münden, zur Steubenparade nach New York oder vor genau 25 Jahren sogar zur ersten Bayerischen Woche nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs" mit einem Auftritt auf dem historischen Wenzelsplatz in der Stadt Prag. Schon im Jahr 1994 veranstaltete die Stadtkapelle ihren ersten "Musikantenstadl" mit fast 1000 Besuchern in der Mehrzweckhalle. Diese Veranstaltungsreihe setzt sich mit Erfolg bis in die Gegenwart fort.

Heuer im Herbst

Im Rahmen der traditionellen Veranstaltungen in Oberviechtach besitzt der im zweijährigen Rhythmus stattfindende "Musikantenstadl" der Stadtkapelle einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt, allerdings in diesem Jahr mit einer zeitlichen Verschiebung vom Frühjahr hin zum Herbst.

In diesem Jahr findet er am Samstag, 3. Oktober, also am Tag der Deutschen Einheit, um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle der Stadt Oberviechtach statt.

Der Vorsitzende der Stadtkapelle Oberviechtach, Stefan Pronold, verspricht mit einem Aufgebot namhafter Musik- und Gesangsgruppen wieder einen tollen Unterhaltungsabend. Die Versorgung der Gäste mit Speis und Trank wird von fleißigen Helfern der Stadtkapelle gewährleistet. Durch den Abend führt diesmal Manfred Wild. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Fünf Gruppen

Die Mitwirkenden sind diesmal die "Blescha Blosn", eine junge Formation mit je zwei Trompeten und Klarinetten sowie je einer Posaune und einem Tenorhorn. Sie sind alle auch Mitglieder der Stadtkapelle und verfolgen die Musikrichtung einer kleinen Blasmusikbesetzung für Polkas, Märsche und Solonummern.

Die "Oberpfälzer Grenzganggmusik", sie ist eine traditionelle Volksmusik mit neuen eigenen Stücken bei gelegentlicher Grenzüberschreitung. "Frisch aufgspült und gsunga" mit Steirischer, Hackbrett, Gitarren und Kontrabass.

"Zwoaraloa" ist eine aus vier Holledauerinnen bestehende bayerisch-sarkistisch-erdige Volks- und Mundartmusik mit einem bayerischen "Zweierlei". Sie spielen keinen Rock, aber verirren sich neben der Volks- und Wirtshausmusik auch gern mal in klassische Gefilde, singen Couplets und Gstanzl, oder etwas aus der Schrammelwelt.

Dann sind auch "Volles Rohr Blech" mit dabei. Ziel der achtköpfigen Gruppe ist, "Blasmusik mit Herz und Gefühl" zu spielen und das "besondere Etwas" aus den Stücken zu holen. Unter anderem sind Stücke von namhaften Kapellen wie den Egerländer Musikanten, Tscheranka, Blaskapelle Gloria, Vlado Kumpan und vielen anderen mehr enthalten.

"In Rengschburg muss ein Musikantenstammtisch her", war der Gründungsgedanke im Februar 2009. Inzwischen ist der "Rengschburger Musikantenstammtisch" schon ziemlich etabliert. Der "Rengschburger Musikantenstammtisch" steht für "bayerische Traditionsmusik, gmiatlich im Wirtshaus, garantiert stodlfrei und ohne Notenbladdl - gspuit von Geign, Klarinetten, Harfn, Flügelhorn, Trompeten, Kontrabassgitarre, Xang & mehr.
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