Begleitet mit Gebet und Gesang von Kaplan Martin Popp
Auf Maria-Hilf-Berg gepilgert

Erschöpft aber glücklich erreichte die fast 40 Personen starke Wallfahrergruppe den Mariahilfberg in Amberg. Bild: gä
Vermischtes
Oberviechtach
01.07.2016
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Oberviechtach/Teunz. Erschöpft aber glücklich erreichte eine fast 40 Personen starke Wallfahrergruppe der Pfarrei Oberviechtach und des FC OVI-Teunz den Mariahilfberg in Amberg. Bereits um vier Uhr früh trafen sich die Pilger, um mit Kaplan Martin Popp die heilige Messe zu feiern. Leichter Nieselregen begleitete die Gruppe auf der ersten Etappe nach Altendorf, wo man trotz einer kleinen Pause im Pertolzhofener Stodl bereits um 7.30 Uhr ankam.

Dank der Mithilfe des SV Altendorf konnte Begleitfahrer Hans Kiesl zur Stärkung ein reichhaltiges Menü mit warmen Würsten, Kaffee und Kuchen servieren. Die zweite Etappe verlief mit Ausnahme der Tatsache, dass eine nicht geöffnete Bahnschranke die Gruppe fast 15 Minuten aufhielt, problemlos und so erreichte man nach einer kurzen Pause in Wölsendorf die Ortschaft Stulln, wo man mit Glockengeläut begrüßt wurde. Der Biergarten des Gasthaus Bodensteiner war ein ausgezeichneter Rastort.

Auf der dritten Etappe stießen dann noch weitere Pilger hinzu und so erreichte die Gruppe nach 40 Kilometern das Gasthaus Hellerbrand in Högling, wo das Mittagessen eingenommen wurde. Nach dieser gut einstündigen Rast war es für viele sehr schwierig, wieder in Tritt zu kommen. Auch Kaplan Martin Popp, der mit einer sagenhaften Leistung fast die ganze Wegstrecke alleine das Vorbeten und Vorsingen übernahm, kam nach einigen hundert Metern wieder in den gewohnten Gang, so dass auch die Schlussetappe in Angriff genommen wurde.

Für viele waren diese letzten Kilometer eine Qual, denn obwohl das Pilgerziel schon in Sichtweite war wollte der Weg einfach nicht enden. Groß war dann die Freude, als man auch den steilen Anstieg zum Berg bewältigt hatte, wo man sich zu einem Gruppenphoto formierte. Kaplan Martin Popp bedankte sich bei den vielen Pilgern, Begleitfahrer Hans Kiesl und Organisator Stephan Gäbl.

Dieser überreichte im Namen aller Pilger dem Geistlichen zu seinem einjährigen Priesterweihejubiläum und zur Erinnerung an die Wallfahrt eine kleine handgeschnitzte Marienstatue. Der Abend klang mit einer Andacht und einer Stärkung im Festzelt aus.
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