Beim 21. Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" erfolgreich
"Natürlich Waschen" bringt Erfolg

Mirjam Deml (links) und Marlene Salzl holten sich den Regionalsieg bei "Jugend forscht". Sie dürfen nun beim Landesentscheid in Dingolfing antreten. Bilder: hfz (2)
Vermischtes
Oberviechtach
23.02.2016
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Der "Rohrkrepierer" von Johannes Reiml und Johannes Drexler (Q12) erhielt den Sonderpreis "Qualitätssicherung".

187 junge Tüftler nahmen mit 102 Projekten am 21. Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" in Neumarkt teil. 7 Erfindungen erzielten in den verschiedenen Fachgebieten einen Regionalsieg. Und eines dieser Projekte kommt vom Ortenburg-Gymnasium aus Oberviechtach.

Oberviechtach/Neumarkt. Mirjam Deml (8a) und Marlene Salzl (8c) untersuchten die Waschwirkung von Naturmaterialien, wie Kerne und Schalen von Kastanien und Eicheln sowie Efeulaub und Zitronen auf ihre Waschwirkung. Durch gut strukturiertes Vorgehen und mit zahlreichen Versuchen entwickelten sie daraus eine reinigende Waschkombination.

Mit 16 Projekten


Für dieses Projekt "Natürlich Waschen!" sprach ihnen die Jury den Regionalsieg in Fachgebiet Chemie zu. Mirjam und Marlene haben sich somit für den Landesentscheid von "Schüler experimentieren" in Dingolfing qualifiziert. Zudem erhielten sie für ihr Projekt auch den Sonderpreis für Umwelttechnik.

Vom Ortenburg-Gymnasium waren aber noch mehr Jungforscher aktiv. Insgesamt 30 Schüler beteiligten sich mit 16 Projekten. Ihnen gelang es, noch weitere Preise zu erzielen. Oliver Schmidts und Felix Ertl, beide Q12, erhielten für ihre "Lego-Kunstfräse" den 3. Platz im Fachgebiet Technik. Der "Rohrkrepierer" von Johannes Reiml und Johannes Drexler, beide Q12, wurde mit dem Sonderpreis Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung ausgezeichnet. Jeweils einen der Sonderpreise des Lions-Club konnten folgende Teilnehmer ergattern: Christian Lohrer und Ferdinand Feldmeier, beide Q12, mit ihrem "Kletter-Roboter", Nadine Wild und Jutta Steinhilber, beide Q12, mit ihrem Rechenroboter "Watson", Julia Irlbacher, 8a, Leonie Reng, 8c, und Hannah Eckl, 8c, für ihren äußerst vielseitigen "Vergleich von verschiedenen Kartoffelsorten" und Max Pretzl, 8a, für seine "Analyse der Sonnenflecken". Mit einer erstaunlichen Begeisterung und fundiertem fachlichen Hintergrundwissen hat er dazu über einen längeren Zeitraum mit seinem eigenen Teleskop und einer entsprechenden Kamera zahlreiche Aufnahmen der Sonne gemacht und diese ausgewertet.

Mist untersucht


Auch die weiteren Jungforscher des OGOs haben ihre Arbeiten souverän präsentiert: Lukas Lottner und Roman Fischer, beide 8a, haben einen "Recycling-Stirlingmotor" gebaut und diesen physikalisch äußerst anspruchsvoll untersucht. Emil Thomsen, 6b, beleuchtete das Phänomen einer "Früchtebatterie" sehr strukturiert und variantenreich. Fynn Eckert, Paula Rehfeldt und Marco Koslic (alle 6b) bauten und programmierten einen "Krankenhaushelfer". Christine Hechtl und Lena-Marie Hölzl (10c) fertigten eine "Untersuchung von Telefonkabel-Haargummis" an. Teresa Mauerer und Jutta Steinhilber (Q12) untersuchten die Wirkung verschiedener Mistsorten auf das Gemüsewachstum. Martin Tauer und Stefan Winderl entwickelten einen "Scanning Cardmaster" zum Kartensortieren, Johannes Mösbauer und Kilian Höcherl, alle Q12, einen "Brückenbauer".

Raphael Albang und Kilian Bindl, bauten einen "Gurkenschäl-Automat", Peter Ruider und Alfons Utz, ebenfalls alle Q12, einen "vollautomatischen Kaffeeautomat". Begleitet wurden die Schüler zum zweitägigen Wettbewerb von den Betreuungslehrkräften Oberstudienrätin Paula Deml und Oberstudienrat Johannes Klug.
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