Betreuung der Soldaten und ihrer Angehörigen
Info-Point in der Oberviechtacher Kaserne hilft

Bei der offiziellen Eröffnung des"Info-Points" in der Grenzlandkaserne waren (von links) Oberstabsgefreite Magdalena Schmidt, Oberstabsgefreiter Marco Schumann, Kommandeur Mario Brux, Stabsfeldwebel Norbert Veitenhansl, Stabsfeldwebel Werner Gläß und Major Patrick Tanz sowie Oberstabsfeldwebel Peter Klemm an "vorderster Front". Bild: frd
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Oberviechtach
17.12.2015
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Auslandseinsätze, und intensives Üben trennen Soldaten von ihren Angehörigen. Diese Belastung haben die Vorgesetzten im Blick, wenn sie jetzt mit einer neuen Einrichtung ihrer Fürsorgepflicht noch besser nachkommen wollen.

Schon seit vielen Jahren wird in der Oberviechtacher Kaserne neben einer fundierten, gründlichen und fordernden Ausbildung auch der Fürsorgepflicht gegenüber den Soldaten und ihren Angehörigen Priorität eingeräumt. Für akute Notsituationen und in familiären Angelegenheiten gibt es die Franz-Jobst-Hilfe.

Verbesserter Ansatz


Nur ein gut betreuter und zufriedener Soldat wird auch ein guter Soldat sein. Dieses Credo steckt nun hinter einem verbesserten Ansatz. Oberstleutnant und Bataillonskommandeur Mario Brux hat zusammen mit dem Kasernenkommandanten, Major Patrick Tanz, dem "Spieß" der ersten Kompanie, Oberstabsfeldwebel Peter Klemm, Stabsfeldwebel Norbert Veitenhansl und dem Ansprechpartner für die Soldaten und ihre Angehörigen, Stabsfeldwebel Werner Gläß, einen Info-Point eröffnet. Der soll nun allen Anforderungen gerecht werden.

In diesem Info-Point und Betreuungsbüro sollen die Soldaten und ihre Angehörigen in allen Bereichen Hilfestellung erfahren. Damit will man vor allen Dingen auch die Kompaniefeldwebel und die Bataillonsführung spürbar entlasten. Das schließt aber nicht aus, dass der Kommandeur für Soldaten wichtige Entscheidungen notfalls zur Chefsache macht und sich ständig darüber informiert, was an Betreuungsmaßnahmen für die Soldaten nötig und möglich ist.

Der Info-Punkt ist von Stabsfeldwebel Werner Gläß, dem Leiter dieser Einrichtung, in Zusammenarbeit mit Stabsfeldwebel Norbert Veitenhansl nach zentralen Vorgaben für eine "Unterstützung aus einer Hand" geplant, ausgearbeitet und eingerichtet worden. Oberstleutnant Brux konnte die Anlaufstelle nun eröffnen.

Kompetente Hilfestellung


Als Personal sind Stabsfeldwebel Gläß, die Oberstabsgefreiten Schumann und Wagner und der Hauptgefreite Heck zur Unterstützung eingeteilt. Sie sollen als motiviertes Team im Sinne des Bataillonskommandeurs die Soldaten und deren Angehörige, aber auch die Angestellten der Bundeswehr in allen Belangen in und um den Standort Oberviechtach informieren und ihnen da, wo es erforderlich ist, kompetente Hilfestellung geben. Einer der wesentlichen Inhalte ihrer Arbeit ist es, die Soldaten über die Wohnungssituation und den Arbeitsmarkt in der Region für Ehefrau oder Lebenspartner zu informieren. Auch über Kindergarten- und Kita-Plätze sollten sie ihr Wissen weitergeben.

Nicht zuletzt ist der Info-Punkt eine Anlaufstelle für ausscheidende Soldaten, die in der Region bleiben wollen. Für sie ist ein Netzwerk mit über 100 Arbeitgebern aufgebaut worden, die mit dem Berufsförderungsdienst und der Agentur für Arbeit eng zusammenarbeiten. Damit gehe die Fürsorge weit über die Dienstzeit der Soldaten hinaus, so die Verantwortlichen.
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