Bischof Dr. Walter Mixa bescuht Eisenbarth-Festspiel
Im Krankendienst verbunden

Die Geistlichen, darunter Pfarrer Alfons Kaufmann (Dritter von links) und Kaplan Martin Popp (rechts), freuten sich zusammen mit den CSU-Politikern und JU-Vertretern über den Besuch von Bischof Dr. Walter Mixa. Bild: frd
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Oberviechtach
28.05.2016
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Bischof Dr. Walter Mixa hat im Pästlichen Rat ein Wörtchen mitzureden, wenn es um die Ausbildung von Medizinern geht. In Oberviechtach traf er auf ein Beispiel für das Gesundheitswesen von anno dazumal.

Die Stadt sei ihm durch seine Tätigkeit als katholischer Militärbischof in guter Erinnerung, erklärte Bischof Mixa, dem auch der "Doktor Eisenbarth" kein Unbekannter war. "Ich freue mich, dass ich heute Abend das Doktor-Eisenbarth-Festspiel hier in Oberviechtach genießen darf", stellt er fest.

Schön weit vor Festspielbeginn traf Bischof Dr. Walter Mixa, der als einziger deutscher Bischof in einem päpstlichen Gremium ("Päpstlicher Rat für die Pastoral im Krankendienst") für Gesundheitspolitik zuständig ist, am Fronleichnamstag auf Einladung der Jungen Union (JU) in Oberviechtach ein. In dieser Funktion konnte Bischof Mixa auch Parallelen ziehen zu dem berühmten Wanderarzt, der ja ebenfalls viel mit Krankheiten zu tun hatte. Schon aus diesem Blickwinkel war das Festspiel für den Geistlichen besonders interessant. Den Besuch des hohen kirchlichen Würdenträgers hatte Pfarrer Johannes Kiefmann, ein gebürtiger Oberviechtacher, zusammen mit CSU-Stadtrat Tobias Ehrenfried eingefädelt. Stadtpfarrer Alfons Kaufmann, Pfarrer Lothar Kittelberger und Kaplan Martin Popp freuten sich über den hohen Gast.

Der Oberviechtacher JU-Vorsitzender Dr. Alexander Ried konnte beim Empfang vor dem Pfarrheim auch auf Landtagsabgeordneten Alexander Flierl, Landrat Thomas Ebeling, die JU-Kreisvorsitzende Bettina Bihler, einige Oberviechtacher CSU-Stadträte und den Seniorenbeauftragten Reinhold Malzer zählen.

Bischof Dr. Walter Mixa war von 1996 bis 2005 Bischof von Eichstätt, und anschließend bis 2010 Bischof von Augsburg. Von 2000 bis 2010 hatte er das Amt eines Militärbischofs für Deutschland inne. Nach Medienberichten über Misshandlungs- und Veruntreuungsvorwürfe hatte er dem Papst seinen Rücktritt angeboten. 2012 wurde er in den Päpstlichen Rat berufen.

Besonders angetan war Bischof Mixa von den Bläsern und Trommlern des Kolping-Spielmannszuges Oberviechtach, die ihm einen musikalischen Empfang mit "Pauken und Trompeten" bereitet hatten. Begeistert zeigte er sich aber auch vom Outfit der Musiker und der Oberpfälzer Landschaft. Auf der Anreise habe er bereits den Anblick eines der schönsten Fleckchen Erde genießen können.

Erfreut war er aber auch über den herzlichen Empfang, der die Vorfreude auf ein schönes Festspiel geweckt habe. Dr. Alexander Ried und MdL Alexander Flierl wussten ihrerseits den hohen Besuch zu schätzen.
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