Blasiussegen und Gebete zum „Lichtmesstag“
Licht der Hoffnung

Vermischtes
Oberviechtach
02.02.2016
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Heute ist in manchen Kalendern noch der "Lichtmesstag" verzeichnet. Vor noch gar nicht so langer Zeit, da galt der 2. Februar beim Landvolk als wichtiger Lostag, um den sich viele Bräuche und Bauernregeln rankten. Auch die Hausangestellten, die Knechte und Mägde, wechselten in der Regel an diesem Tag ihren Arbeitsplatz.

In der kirchlichen Tradition ist der 2. Februar immer noch von hoher Bedeutung, denn es ist der 40. Tag nach Weihnachten und das Fest der Darstellung des Herrn. An diesem Tag wird in den Kirchen der Weihnachtsschmuck entfernt und die Kerzen gesegnet, welche das ganze Jahr über gebraucht werden. Zum Lichtergottesdienst in der Stadtpfarrkirche waren zu diesem Zweck die Gläubigen der Seelsorgeeinheit schon am Sonntagabend eingeladen. Das Gotteshaus wurde nur vom Schein der Kerzen erhellt, welche die Altäre im Presbyterium schmückten.

Das Licht stand im Mittelpunkt der Gebete, welche die Pfarrgemeinderäte abwechselnd mit Stadtpfarrer Alfons Kaufmann und Kaplan Martin Popp vortrugen. Die Gruppe "Joviba" überbrückte diese musikalisch. "Gott, du Licht des Lebens segne uns, du Licht in der Dunkelheit leite uns, du Licht der Hoffnung stärke uns, du Licht der Liebe sei uns nah", betete der Priester zum Segen. Im Anschluss gab es den Blasiussegen.
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