Bürgermeister Heinz Weigl verabschiedet drei langjährige Mitarbeiter in den Ruhestand
Auf sie war immer Verlass

Bürgermeister Heinz Weigl (von links) verabschiedete Hans Schießl, Karl Bauer und Lydia Hösl (nicht im Bild) in den Ruhestand. Personalratsvorsitzender Manfred Ebnet (hinten) wünschte alles Gute, vor allem Gesundheit. Bild: hfz
Vermischtes
Oberviechtach
28.12.2015
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In Anwesenheit der Stadträte verabschiedete Bürgermeister Heinz Weigl kürzlich drei langjährige Bedienstete der Stadt Oberviechtach.

Karl Bauer schied bereits zum 1. Oktober 2015 aus den Diensten der Stadt aus. Zunächst 1977 als Bademeister eingestellt, übernahm er ab 1995 die Aufgaben als Hausmeister der Doktor-Eisenbarth-Schule. Diese wurden mit der Gründung des Schulverbands Hauptschule immer mehr. Besonders forderte ihn ab 2009 die Sanierung von Grundschule und Mehrzweckhalle sowie der Bauabschnitt Mittelschule und Ganztagsschule.

"Dies war zusätzlich zum normalen Schulbetrieb zu schultern, was Herr Bauer stets mit Bravour bewerkstelligte", lobte der Bürgermeister. Auch sei für ihn nie eine Vertretung wegen Krankheit notwendig gewesen und sogar im Urlaub habe er in "seiner Schule" nach dem Rechten geschaut. Gefordert war Karl Bauer auch bei außerschulischen Großveranstaltungen in der Mehrzweckhalle. "Auf unseren Karl war immer Verlass", betonte Heinz Weigl zum Abschluss seiner Laudatio.

Alles erdenklich Gute im Ruhestand wünschte er auch Hans Schießl zum Abschied, der sich bereits ab Dezember 2012 in der Freistellungsphase seiner Altersteilzeit befindet und einige Jahre als stellvertretender Bauhofleiter tätig war. Schießl wurde im März 1976 ursprünglich als Krankheitsvertretung befristet angestellt und später unbefristet als Landmaschinenmechaniker in der Bauhof-Werkstatt übernommen.

Hier sei es ihm - trotz primitivster Ausstattung - immer wieder gelungen, den städtischen Fuhrpark in Ordnung zu halten und wenn nötig, auch aus zusammengesuchten Altteilen wieder ein für den Einsatz brauchbares Fahrzeug zu schaffen. Bevor der Werkstatt-Neubau am Bauhof in Angriff genommen wurde, arbeitete Schießl in einer Scheune bei der alten Kläranlage, im früheren Stallgebäude im alten Krankenhaus und im alten Feuerwehrgerätehaus in der Nunzenrieder Straße.

Ein Dank für die jahrelang geleistete Arbeit zur vollsten Zufriedenheit, ging auch an Lydia Hösl. Die gelernte Steuergehilfin wurde im Januar 1992 als Reinemachefrau im Rathaus angestellt. Der Bürgermeister lobte ihr Engagement, das sich durch zahlreiche Zusatzleistungen und Mehrarbeit (Festspiel, Christkindlmarkt) auszeichnete. Auch bei der Suche nach Ersatz, im Falle von krankheitsbedingten Ausfällen, sei auf sie immer Verlass gewesen.

"Frau Hösl gewann durch ihre freundliche und hilfsbereite Art schnell die Sympathie der anderen Bediensteten und war eine geschätzte Mitarbeitern", lobte Heinz Weigl. Sie scheidet zum 31. Dezember 2015 aus den Diensten der Stadt aus.
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