Chancen in sozialen Berufen

Die vier Klassenbesten Teresa Graßmann (links), Marie Gradl, Selina Zitzler und Miriam Schmid freuten sich über die Glückwünsche von Schulleiter Marco Renner (von links), Fachoberlehrerin und Bildungsberaterin Mathilde Schießlbauer, Bürgermeister Heinz Weigl und der stellvertretende Landrat Arnold Kimmerl. Bild: frd
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Oberviechtach
24.07.2016
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Alle 47 Absolventen der Oberviechtacher Berufsfachschule haben ihren Schulabschluss erfolgreich hinter sich gebracht; 30 Schüler erreichten dabei auch den mittleren Bildungsabschluss. Die Prüfungsbesten freuten sich nicht nur über Worte.

Bei der Abschlussfeier an der Staatlichen Berufsfachschule philosophierte der Oberviechtacher Schulleiter, Studienrat Marco Renner, zunächst über die "Normalität einer Begrüßung". Er stellte die Absolventen der Ausbildungsbereiche Ernährung und Versorgung, Kinderpflege und Sozialpflege in den Mittelpunkt, da alle ihr vorläufiges Schulziel - viele von ihnen auch mit guten Noten - erreicht haben. Auch die Ehrengäste erhoben sich und spendeten den glücklichen Schülern Applaus.

Gut angelegtes Geld


Anwesend war auch Stadtpfarrer und Dekan Alfons Kaufmann sowie Vertreter des Elternbeirats. Nach rhythmischen Einlagen der Schüler und der Leitung von Barbara Nutz von der Musikschule Neunburg ergriff als erster Grußwortredner der Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums Oskar-von-Miller, Oberstudiendirektor Ralf Bormann, das Wort und gratulierte, wie im Anschluss auch Stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl und Bürgermeister Heinz Weigl zum Abschluss an einer Berufsfachschule, die über den ganzen Landkreis hinweg positiv ausstrahle. Die Grußwortredner sahen diesen Abschluss als eine wichtige Station, da dieser den Einstieg in ein Berufsleben eröffnet und viele weitere Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung bietet. Kimmerl wies darauf hin, dass der Landkreis Schwandorf die Trägerschaft von über 20 Schulen inne habe und dass die Investitionen gut angelegtes Geld in die Zukunft sei. Alle Redner appellierten an die Schüler, diese Ausbildung als Grundstock zu sehen, der viele Chancen biete, da gerade in den sozialen Berufen ein großer Bedarf an Fachkräften bestehe. Die Schüler hätten ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt, was für jeden ein Ansporn für die Zukunft sein müsse.

Vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten waren Landwirtschaftsdirektor Reinhold Witt, Fachoberlehrerin und Bildungsberaterin Mathilde Schießlbauer und die Prüfungsausschussvorsitzende und Hauswirtschaftsmeisterin Christine Wutz gekommen. Das Amt arbeitet seit vielen Jahren eng mit der Schule zusammen, Ausbildungs- und Prüfungsthemen werden miteinander abgestimmt. Einen Willkommensgruß richtete Schulleiter Marco Renner an die Praxisanleiter und Praktikumsgeber, da sie es sind, die eine komplette Ausbildung ermöglichen, "denn nur in der Praxis können die Schüler Erfahrungen sammeln".

Super Quote


Wie Renner betonte, haben alle 47 Schüler das Ausbildungsziel erreicht. 30 davon haben in Verbindung mit dem erfolgreichen Berufsabschluss und entsprechender Englischnote zusätzlich den Mittleren Schulabschluss in der Tasche. Diese Quote von mehr als 60 Prozent sei eine Erfolgsbilanz, die sich sehen lassen könne. Vor der Zeugnisübergabe zog Mathilde Schießlbauer noch eine positive Bilanz vom Prüfungsablauf und zeichnete Monika Feiler als Beste aus, die in den schriftlichen und praktischen Prüfungen einen Durchschnitt von 2,4 erreicht hat.

Die BestenBei den staatlich geprüften Kinderpflegerinnen (KI 11) Marie Gradl aus Nabburg (1,3); bei den staatlich geprüften Helfern für Ernährung und Versorgung (EV 11) Miriam Schmid aus Teunz (1,42); bei den staatlich geprüften Assistentinnen für Ernährung und Versorgung (EV 12) Teresa Graßmann (1,73) aus Neunburg vorm Wald; bei den staatlich geprüften Sozialbetreuerinnen und Pflegefachhelferinnen (SO 11) Selina Zitzler, Nabburg (2,0). (frd)
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