Die Kirche strahlt wieder

Vermischtes
Oberviechtach
06.09.2016
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Gerüst und Verkleidung sind abgebaut und die evangelische Auferstehungskirche glänzt in neuem Kleid. Nach 50 Jahren ist dies auch kein Luxus und dient mehr als nur der Schönheit.

Neuer Putz und weiße Farbe und das langersehnte Dach im glänzenden Kupfer: Von Pfarrer Dr. Harald Knobloch akribisch vorbereitet, von Architekt Ernst Bräutigam und den Handwerkern sorgfältig geplant und ausgeführt, sind Dach und Fassade nach gut zehn Wochen erneuert.

Engpass bei Kupfer


Nach der Einrüstung und Abdeckung wurde das alte Kupfer von der Firma Kraus abgebaut und die Dachkonstruktion nach Schäden im Innenbereich untersucht. Da keine größeren Probleme auftraten, fertigten die Zimmerleute in Rekordzeit die Unterkonstruktion. Danach konnte die Spenglerei Hecht in die Vollen gehen. Sie deckte das riesige Dach der Kirche, unterbrochen von Regengüssen und Kupfer-Engpässen, in exzellenter Weise ein. Nach einigen Arbeiten an der Attika und beim Schneefang konnte dann die Firma Raab den Blitzschutz und die Dachrinnenheizung installieren. Da die Fassade nach 50 Jahren Risse aufwies, musste die Firma Zapf Kirche und Kirchturm mit einem Spezialputz versehen. Anschließend wurde gestrichen und die Kirche leuchtet nun in neuem Glanz. Auch an vielen Fenstern mussten kleine Ausbesserungen vorgenommen werden.

Auch Wohnung saniert


Zwischendurch gab es für den Bauausschuss des Kirchenvorstandes diverse Baubegehungen mit dem Architekten; Anfang August war dann die Bauabnahme. Architekt Bräutigam und die Kirchenvorstände überzeugten sich von der gelungenen Arbeit und zeigten sich sehr zufrieden. So mancher Oberviechtacher wunderte sich dann, dass das Gerüst so lange nicht abgebaut wurde, obwohl der Bau fertiggestellt war. Dies war der Urlaubszeit geschuldet, in der die Gerüstfirma nicht genug Arbeiter zur Verfügung hatte. Einige Damen des Kirchenvorstandes nutzten das vorhandene Gerüst, um die Kirchenfenster in luftiger Höhe zu putzen.

Am 1. Oktober findet der Einführungsgottesdienst von Pfarrerin Ruth Schlinke und Pfarrer Norbert Schlinke statt. Bis dahin wird der Kirchenvorstand zusammen mit freiwilligen Helfern das Umfeld der Kirche herrichten. In den letzten Wochen wurde auch das Pfarrhaus renoviert und auf Vordermann gebracht und dabei eine neue Heizung eingebaut. Damit findet das neue Pfarrerehepaar ein wohnliches Ambiente vor.
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