Doktor-Eisenbarth-Schule verkörpert mit Partner Naabwerkstätten zehn Jahre gelebte Inklusion
Zusammenarbeit mit Herz und Hand

Die Beschäftigten der Oberviechtacher Werkstätten und die Schüler der Doktor-Eisenbarth-Schule gingen beim Maifest erneut einen Schritt in Richtung Inklusion. Auch viele Ehrengäste waren vertreten. Bild. weu
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Oberviechtach
31.05.2016
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"Packen wir's an, jeder wie er kann": Unter diesem Motto besteht nun schon zwölf Jahre lang die Partnerschaft zwischen der Doktor-Eisenbarth-Schule und den Oberviechtacher Werkstätten. Dazu gehört auch alljährlich ein Fest, zu dem Schüler der sechsten Jahrgangsstufe mit Klassenlehrer Gerhard Kühner und Projektleiterin Gerlinde Lohrer die Werkstätte besuchten.

Auch Bürgermeister Heinz Weigl wollte sich diese Kontakte näher ansehen. Werkstattleiter Hermann Prüfling, der zusammen mit Sozialpädagogin Ilona Winter die Veranstaltung vorbereitet hatte, empfing die Gästen, darunter Konrektor Horst Bittner, die Geschäftsführerin der Werkstätten, Margit Gerber, sowie den Vorsitzenden der Lebenshilfe Schwandorf, Helmut Ertel und Vertreter des Betriebsrates. Prüfling dankte der Stadt Oberviechtach und lobte die unkomplizierte Zusammenarbeit.

Konrektor Bittners Dank galt den Meistern der Einrichtung und den Lehrkräften für das gute Miteinander, das nun schon so lange andauert. Mit Herz und Hand werde hier zusammengearbeitet. Natürlich gehören Arbeiten und Feiern zusammen, und so würdigte er auch alle, die zum guten Gelingen der Maifeier beigetragen haben. Auch Geschäftsführerin Margit Gerber lobte die Harmonie und hob "zwölf Jahre gelebte Inklusion" hervor.

Dann gab es eine zünftige Brotzeit im Speisesaal der Werkstätte. Zu den belegten Broten und Kaffee aus der Werkstatt-Küche servierte Lehrerin Gerlinde Lohrer verschiedene Kuchen, die im Hauswirtschaftsunterricht der Schule gebacken wurden.

Zwischendurch führten die Beschäftigten unter Leitung von Michaela Allert einen Volkstanz auf, zu dem sie auch die Schüler und Lehrkräfte einluden. Für die musikalische Umrahmung sorgte Tobias Eichstetter, der von einem Filmteam des Bayrischen Fernsehens begleitet wurde, das Aufnahmen für einen Film über Schönsee und seine Bürger machte.
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