Drei Ausstellungen im Museum enden
Segnende und heilende Hände

Am Sonntag endeten im Museum drei Ausstellungen mit einer Abschlussmeditation. Seit dem Jahr 2002 befasst sich Theodora Schwärzler (vorne, rechts) mit der meditativen Tanzform. Bild: bgl
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Oberviechtach
16.06.2016
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Vom Lein zum Leinen - Klosterarbeiten - Heilende Begegnungen. Drei Ausstellungen, die sich ergänzten, gingen am Sonntag zu Ende. Für eine passende Abrundung sorgten Theodora Schwärzler und Pfarrer Robert Hegele. Ein gemeinschaftlicher meditativer Tanz setzte den Schlusspunkt.

"Wie ein abgeschlagener Baum ist ihr Leben, seit sie am Fuß des Kreuzes das Leiden und Sterben Jesu erleben musste." Mit diesen Worten wollte Pfarrer Robert Hegele auf die Sichtbarmachung seiner Kunstobjekte und insbesondere auf die Skulptur von Maria Magdalena hinweisen. "Sie will den Meister umarmen und festhalten. Doch er ist nicht festzuhalten mit dem, was als Abdruck seiner irdischen Gestalt geblieben ist".

"An sehr vielen Stellen in der Bibel ist mit dem Symbolwort Hand die ganz menschlich erfahrene Liebe Gottes zum Ausdruck gebracht", ergänzte Theodora Schwärzler in nachdenklich-feierlicher Form. "Jeder Mensch, in dem die Liebe wirkt, hat segnende, heilende, bergende Hände".

Die Hände spielten auch bei ihrem nachfolgenden meditativen Tanz eine große Rolle, zu dem sie alle Anwesenden einlud. Zum Abschluss bedankte sich Pfarrer Hegele bei den Museumsverantwortlichen, besonders bei Theresia Bauer für die Mithilfe und die Betreuung während der Ausstellung.
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