Entdeckungstour mit Musik

Kräuterfachmann, Apotheker Dr. Karlheinz Foißner und Theresia Bauer führen die Besucher in historischen Kostümen durch den Museumsgarten. Bilder: bgl (2)
Vermischtes
Oberviechtach
13.09.2016
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Organisation gut, Musik bravourös und das Wetter wunderbar. Museumsleiter Dr. Karl-Heinz Foißner hatte am Marktmühltag besonders gute Laune. Er war dann auch der kompetente Mann im Kräutergarten.

Aus der Sicht des Leiters des Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseums kann der Marktmühltag (Museums-Kirwa) als "gelungen" abgehakt werden. Je weiter der Tag sich zum Abend hin neigte, desto dichter füllten sich die Reihen der Tischgarnituren im idyllisch gelegenen Museumshof.

Kostenlose Führung


Hier stand als erstes das Goldwaschen auf dem Programm, dem sich Ludwig Berger als Experte zur Verfügung stellte. Hier ging es vorwiegend um die richtige Handhabung der Waschpfanne und darum, wie man beim Goldwaschen ein echtes Goldflinserl vom Katzengold unterscheiden kann. Als Doktor Eisenbarth begrüßte Hubert Bauer im Kostüm die Gäste. Gleichzeitig startete eine kostenlose Familienführung durch die Museumsräume, welche Theresia Bauer leitete. Angefangen im Kellergeschoss mit dem original nachgebauten Goldstollen, ein Stockwerk höher zur Goldabteilung und weiter hinauf zu Eisenbarth, der Hinterglasmalerei und der Geschichte des Marktes Oberviechtach mit der Burg Murach und dem ehemals hier sesshaften Pflegamt. In diese Abteilung integriert ist auch das Stifterehepaar Max und Margret Schwarz. Hinauf zum Dachgeschoss folgt man der mit Hausnamen flankierten Treppe. "Hausnamen und Berufe" betitelt sich dieser Museumsteil, der sich hauptsächlich mit der jüngeren Geschichte von Oberviechtach befasst.

Wer weiß heute schon noch, wofür man eine "Riffelkampn" brauchte und für was ein "Loasn" benötigt wurde? Wer wollte, der konnte sich diesbezüglich auch mit den einzelnen Medienstationen in den Abteilungen weiterbilden. Die Familienführung setzte sich im Bauerngarten der ehemaligen Marktmühle fort. Museumsleiter Dr. Karl-Heinz Foißner war hierfür der kompetente Mann, der die zahlreichen Kräuter beschrieb und die unterschiedlichen Kräuterarten mit ihrem Nutzen gegenüberstellte, wobei er aber auch auf einige ungenießbare Pflanzen hinwies. Theresia Bauer unterstützte mit erläuternden Kommentaren.

"Blescher Blosn" gefällt


Derweil ließen sich die weiteren Gäste beim "Sonntagskaffee" im Hof der alten Marktmühle die Kuchenspezialitäten der Museumsfrauen munden. Die jungen Musiker der "Blescher Blosn" spielten dazu auf. Die Veranstaltung rund um das Museum (ehemalige Marktmühle) findet traditionell am "Tag des Denkmals" am zweiten Sonntag im September statt.
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