Erfolgreiche Arbeit für die Region wird unter ILE-Vorzeichen fortgesetzt - Neues Führungsteam ...
„Brückenland“ – der Name ist Programm

Bei der Jahresversammlung des Vereins "Brückenland Bayern-Böhmen" wurden das Vorstandsteam und der Lenkungsausschuss für die kommenden zwei Jahre neu gewählt. Im Bild (von links) Maria Baumer, stellvertretender Landrat Jakob Scharf, Monika Ermer, Bürgermeister Heinz Weigl, Bürgermeister Georg Köppl, Manuel Lischka, Hans Eibauer, Bürgermeister Reiner Gäbl, Barbara Hanauer und Bürgermeister Gerald Reiter. Dem Team gehören zudem Bürgermeisterin Birgit Höcherl und Bürgermeister Walter Schauer an. Bild: kö
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Oberviechtach
16.11.2016
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Als sogenannte "Integrierte Ländliche Entwicklung" (ILE) will die ehemalige "LAG Brückenland Bayern-Böhmen" ihre erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen. Die Weichen dafür sind gestellt: bei einem Festakt am 8. Februar 2017 im Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) in Schönsee wird das "Brückenland" die begehrte Anerkennungsurkunde als ILE-Region überreicht bekommen.

Am Anfang der Mitgliederversammlung im Gasthof "Zur Post" stand zunächst das Gedenken an Bürgermeister Alois Böhm. Der amtierende Vorsitzende Bürgermeister Georg Köppl würdigte den Einsatz von Alois Böhm, der von 2007 bis 2014 Mitglied der Vorstandschaft war und seit Mai 2014 als 1. Vorsitzender die Belange des "Brückenlands" mit Leidenschaft und großem Engagement voranbrachte.

Lob und Anerkennung


Stellvertretender Landrat Jakob Scharf zollte dem 71 Mitglieder umfassenden Verein (55 natürliche Personen, 16 juristische Personen) Respekt und Anerkennung für das bisher Geleistete. Der Name sei Programm und gerade in der Grenzregion biete es sich an, Brücken zu bauen. Die rasante Annäherung und die gute Zusammenarbeit über Grenzen hinweg bezeichnete Scharf als vorbildlich. Er zeigte sich überzeugt, dass die Region mit ihrer Landschaft, der Kultur und den engagierten Menschen ein großes Potenzial besitzt.

Bürgermeister Georg Köppl blendete auf das Ende des LAG-Status zum 31. Oktober 2015 zurück und auf das Ausscheiden des LAG-Geschäftsführers Manuel Lischka zum 30. Juni 2015. Er dankte ihm für seine engagierte Arbeit und dafür, dass er immer noch einspringt, um die LAG endgültig "abzuwickeln" oder Veranstaltungen wie den Radlersonntag zu organisieren. Besonderer Dank galt auch der Stadt Oberviechtach und Kämmerer Michael Hösl für die Erledigung der Kassengeschäfte.

Den Übergang von der LAG zur Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) zu managen, ist laut Köppl die Hauptaufgabe der vergangenen Monate gewesen. Neben der Erstellung des ILE-Konzepts habe auch die IRE-Bewerbung für Efre-Fördermittel zusammen mit dem Stadtplanungsbüro u.m.s sowie dem Landschaftsarchitekten Gottfried Blank sehr viel Energie und Zeit gekostet. Mit der Anerkennung als ILE-Region könne man jetzt allerdings die Früchte einfahren und mit einem neuen Regionalmanagement und zusätzlichen Fördertöpfen an die bereits in Grobkonzepten erarbeiteten Projekte herangehen.

Kritik an der Auswahl


Nicht zufriedenstellend verlief aus Sicht der Bürgermeister des "Brückenlands" das Auswahlverfahren von erarbeiteten Konzepten im Rahmen des EU-Förderprogramms Efre, zumal die Ausgangslage bei den Projektvorgaben und der Förderhöhe eine andere war. Zügig gestalteten sich die Neuwahlen unter Leitung der Bürgermeister Martin Prey und Franz Grabinger (siehe Info-Kasten). Zum Nachfolger von Alois Böhm wurde Georg Köppl gewählt. (Seite 21)

NeuwahlenJeweils mit einstimmigen Ergebnissen wurden für die Vorstandschaft des Vereins "Brückenland Bayern-Böhmen" gewählt (laut Satzung sieben Mitglieder): Vorsitzender Georg Köppl, Stellvertreterin Birgit Höcherl. Beisitzer sind Heinz Weigl, Manuel Lischka, Hans Eibauer, Maria Baumer und Barbara Hanauer. Hinzu kommt ein neunköpfiger Lenkungsausschuss, der aus der Vorstandschaft und zwei weiteren Mitgliedern besteht.

Hierfür wurden Monika Ermer und Reiner Gäbl zusätzlich gewählt. Kassenprüfer bleiben Walter Schauer und Gerald Reiter. (kö)
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