Erste Anträge für das Gebiet "Schießanger" im Bauausschuss - Stellungnahme
Heizwerk fürs neue Baugebiet

Das Amtsgericht-Gebäude wird umfassend saniert. Bild: Portner
Vermischtes
Oberviechtach
21.09.2016
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Es kommt selten vor, dass der Bauausschuss eine Bauvoranfrage nicht positiv bewertet, aber in der gestrigen Sitzung wollte man "keine falsche Hoffnung" wecken. Das vorgesehene Grundstück für ein Wohnhaus von Christine und Erich Mösbauer liegt im Hochwasser-Abflussbereich im Baugebiet Kapellenweg-Forst direkt unterhalb des Retentionsteiches.

Zugestimmt wurde der Bauvoranfrage von Thomas Albang, der als Hofnachfolger am Aussiedlerhof bei Obermurach ein Wohnhaus errichten möchte. Auch für die folgenden drei Bauanträge wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt: Martin Troidl (Errichtung von Dachgauben am Wohnhaus und Bau eines Carports in der Pfarrer-von-Miller-Straße); Phillip Overlach (Anbau an das Wohnhaus in der Pfarrer-von-Miller-Straße); Sascha Fuchs (Anbau einer Doppelgarage an das Wohnhaus in der Nunzenrieder Straße).

Zwei Bauanträge auf der Ergänzungsliste betrafen das neue Baugebiet "Schießanger", wogegen es ebenfalls keine Einwände gab. Für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage (Immovi GmbH) war eine Befreiung hinsichtlich der maximalen Grundfläche (163 statt 144 Quadratmeter) notwendig. Hubert Roth wird das Heizhaus (Lärchenschalung) mit Hackschnitzelheizwerk bauen. "Ein tolles Pilotprojekt", lobte Bürgermeister Heinz Weigl. Schließlich sei es das erste Baugebiet der Stadt, das mit regenerativer Energie versorgt werde. Einstimmigkeit herrschte auch beim Antrag der Firma Standortfabrik für die Errichtung einer freistehenden unbeleuchteten Plakatanschlagtafel in der Nähe des Hütgrabens. Die Stellungnahme der Stadt zum Antrag auf Erteilung der denkmalschutzrechtlichen Erlaubnis für die Errichtung einer Grundbuch-Umschreibungsstelle im Amtsgericht fiel natürlich sehr positiv aus. "So reich an Baudenkmälern sind wir nicht. Es ist schön, wenn das Gebäude nach allen Regeln des Denkmalschutzes saniert wird", sagte Bauamtschef Peter Spichtinger. Bürgermeister Heinz Weigl freute sich auf ein "Schmuckkästchen" mit hochwertigen Arbeitsplätzen im öffentlichen Dienst. Der Einzug sei Ende 2017 geplant.

Linde darf weg


Besitzer Karl Pösl und Anlieger Maximilian Mehler hatten einen Antrag auf Entfernung einer Linde in der Sailergasse gestellt, die eingezwängt zwischen Mauern und Gebäude für viel Schmutz und auch Gefahren sorge. "Die Mächtigkeit dieses Baumes sprengt alles", sagte Weigl. Auch das Gremium sah dies einstimmig so und genehmigte die Fällung. Bericht über den Ortstermin im Freibad folgt.
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