Erste öffentliche Goldwanderung in diesem Jahr
"Goldfieber" in der Langau

Vermischtes
Oberviechtach
01.07.2015
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(frd/bgl) Gold erweckte schon immer bei den Menschen Gier - aber auch Freude und Glück. Gold hat mit Glauben, aber auch mit Aberglauben und überlieferten Sagen zu tun. Darüber und vieles mehr kann man immer wieder bei den Goldwanderungen im ehemaligen Goldabbaugebiet Langau erfahren.

Letzte Woche fand die erste öffentliche Goldwanderung in diesem Jahr statt, zu der die Touristinfo Oberviechtach eingeladen hatte. Auch diesmal versammelte sich eine stattliche Zahl an Teilnehmern im Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum, wo sie Wanderführer Ludwig Berger begrüßte und anhand von Schautafeln und Exponaten in die Thematik einführte.

Nach den einführenden Informationen und der Besichtigung des Bergbaustollens wurde den Teilnehmern das nachgebaute Pochwerk im Museumshof vorgeführt. Anschließend begab sich der "Goldsuchtrupp" zum Gewässer des Forellenbachs. Dort kann man immer noch an den reichlich vorhandenen Bergbauspuren, wie den sogenannten "Pingen" und Abraumhalden, die umfangreiche, mittelalterliche Goldgräbertätigkeit erkennen. Hier erklärte Ludwig Berger die Technik des Waschvorgangs und gab Tipps, wie man am ehesten der begehrten Goldflinzerl habhaft werden kann.

Neben viel "Katzengold" konnten in einer Pfanne sogar zwei echte "Goldflinzerln" identifiziert werden, welche natürlich den Weg in die eigene Hosentasche nehmen durften. Als Dank für die aktive Arbeit wurde allen Teilnehmern das begehrte "Oberviechtacher Goldwäscherdiplom" ausgehändigt.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.oberviechtach.de
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