Erwin Gottfried (80) kam 1961 nach Oberviechtach und blieb da
Einer der ersten Soldaten

Wie ein Achtziger sieht der Jubilar mit Gattin Elfriede noch nicht aus. Neben der Familie kamen (hinten von links) OGV-Vorsitzender Karl Ruhland und Bürgermeister Heinz Weigl zum Gratulieren. Bild: frd
Vermischtes
Oberviechtach
21.06.2016
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Wer ihn täglich auf dem Fahrrad sieht, kann nicht glauben, dass Erwin Gottfried schon 80 Jahre ist. Viel Bewegung hat den Jubilar jung gehalten. Was sein Berufsleben anbetrifft, war er in einigen Bereichen immer unter den "Ersten".

Gottfried war einer der ersten Soldaten, die bei der Aufstellung des Deutschen Heeres im Jahr 1956 in die Bundeswehr eingetreten sind. Und er war auch unter den ersten Soldaten, die am 11. August 1961 über den Marktplatz der jungen Garnisonsstadt Oberviechtach marschiert sind. Der gebürtige Oberfranke erlernte zunächst das Handwerk eines Modettwebers (Plüschwebers), ging mit 19 Jahren zum Bundesgrenzschutz und trat ein Jahr später in die Bundeswehr ein, wo er im Anschluss an seine soldatische Ausbildung zwei Jahre lang beim Wachbataillon, einem Vorzeigebataillon der Bundeswehr, in Bonn eingesetzt war.

Nach seiner Versetzung nach Amberg kam er durch die Verlegung eines Bataillons in die Grenzlandkaserne Oberviechtach, wo er über 28 Jahre hinweg die Dienstposten eines Kompanietruppführers, einen Zugführers und zuletzt als Kompaniefeldwebel bekleidete. Hier lernte er auch die Frau seines Herzens, Elfriede Gießübl kennen, die er 1964 heiratete und mit der er sich mittlerweile schon über seine acht Enkel freuen kann, für die Tochter und Sohn gesorgt haben.

Nach seiner Pensionierung erfüllte er sich einen Jugendtraum und war noch elf Jahre als Lkw-Fahrer tätig. Zum Jubeltag machten neben Nachbarn und Freunden auch Pfarrer Alfons Kaufmann, Bürgermeister Heinz Weigl und Karl Ruhland vom OGV ihre Aufwartung. Die Feier mit der Familie fand einen Tag später statt.
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