Feuerwehr Lind hat Feuerwehrhaus saniert
Aus Dorfleben nicht weg zu denken

Viel Eigeninitiative war gefragt bei der Sanierung des Feuerwehrhauses in Lind. Über 200 Stunden investierten die Mitglieder an Zeit und Arbeit. Bild: bgl
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Oberviechtach
01.02.2016
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"Die Feuerwehren sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Rettungswesens. Ohne die Freiwilligen ginge vieles nicht, um Gefahrensituationen erfolgreich abzuwehren und zu bewältigen." Mit diesen Worten bedankte sich Bürgermeister Heinz Weigl für die ehrenamtlich geleisteten Dienste.

-Lind. Sehr zahlreich beteiligten sich die Mitglieder der Feuerwehr Lind an ihrer Jahreshauptversammlung im Landgasthof Reger. Nach dem Gedenken für die Verstorbenen und den Protokollvortrag durch Stefan Koller berichtete der Vorsitzende Reinhard Biegerl über eine Vielzahl von Terminen. Die Palette reichte von Festbesuchen bei befreundeten Vereinen über den Florianstag und den Tag der offenen Gartentür bis zum Kinifest und Volkstrauertag.

Viel Zeit (insgesamt 217 Stunden) beanspruchte die Renovierung des Feuerwehrhauses. Die Maßnahmen umfassten den Einbau neuer Fenster, das Fließen des Eingangsbereichs und die Entfernung des Holzverschlags am Giebel mit nachfolgendem Putzauftrag. In seinem Bericht nannte er auch die Absicht, aus Versicherungsgründen die Feuerwehrdamen als feste Mitglieder in den Verein aufzunehmen. Bei dieser Gelegenheit müsse auch das Eintrittsalter geändert werden.

Lehrgänge absolviert


Auch der Tätigkeitsbericht des Kommandanten Stefan Pronold war gespickt mit Terminen. So wurden die 40 aktiven Feuerwehrmitglieder zu einem Brandeinsatz und drei Verkehrsabsicherungen gerufen. Dazu absolvierten einige Aktive Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene und eine Gruppe unterwarf sich mit Erfolg der Leistungsprüfung. Für das laufende Jahr ist eine Schulung im Digitalfunk und eine weitere Leistungsprüfung eingeplant. Anschließend erfolgten Kurzberichte der Damenleiterin, des Jugendwarts und des Kassiers mit nachfolgendem Prüfungsbericht.

Bürgermeister Heinz Weigl nutzte die Gelegenheit zum "Dankschön sagen" für den aktiven Dienst, gleichwie in welcher Form. Stellvertretend nannte er dabei den Kommandanten Stefan Pronold und Vorsitzendem Reinhard Biegerl, mit eingeschlossen auch die Tätigkeiten der Jugendgruppe. "Bürgermeister und Stadtrat sind sich der Leistungen der Wehren sehr wohl bewusst und wissen diese auch zu schätzen", betonte er.

Neben der Sicherung des Brandschutzes tragen die Ortswehren allgemein auch zur Pflege des Brauchtums und dem Erhalt der Dorfgemeinschaft bei. Für die Aufgaben, welche im Jahr 2016 sicherlich auf die Wehren zukommen, wünschte er vor allem wenig Einsätze.
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