Firmen und Behörden geben Orientierungshilfe
Weichen für Studium und Beruf

Schulleiter Ludwig Pfeiffer (links) und Oberstufenkoordinator Georg Lang (rechts) dankten bei der Abschlussrunde den zahlreichen Personalreferenten und Beratern der Firmen, Behörden, der Universität und Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg für ihren Einsatz zugunsten der Schüler in der 11. Jahrgangsstufe. Bild:pso
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Oberviechtach
11.10.2016
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Der Schulalltag war für die elfte Jahrgangsstufe für zwei Tage passé, als Vertreter von Firmen, Behörden und Hochschulen den Blick der Jugendlichen auf die Zeit nach dem Abitur richteten. Vorstellungsgespräche und Assessment-Center bedeuteten Neuland und waren vielfach mit Lampenfieber verbunden.

Zwei Tage lang setzten sich die Schüler der 11. Jahrgangsstufe am Ortenburg-Gymnasium mit grundlegenden Fragen der Berufs- und Studienorientierung (BuS) auseinander, als zahlreiche Referenten von Firmen, Behörden, der Bundeswehr, der Uni Regensburg und der Ostbayerischen Technischen Hochschule den Blick der Schüler für die Zeit nach dem Abitur schärften. Dabei ging es nicht nur um Theorie, sondern auch um die Praxis, etwa beim Bewerbungstraining im Assessment-Center oder bei konkreten Vorstellungsgesprächen.

Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte Studiendirektor Ludwig Pfeiffer neben dem Plenum der Schüler auch die Referenten in der Mensa der Schule. Sein besonderer Gruß galt Heidi Klatt vom Kolping-Bildungswerk Schwandorf. Oberstufenkoordinator Georg Lang verwies auf die Erfüllung fundamentaler Ziele der Projekt-Seminare während der zweitägigen Veranstaltung, die von der Agentur für Arbeit in Schwandorf, dem Förderverein und dem Elternbeirat unterstützt wird.

Namhafte Unternehmen der Region lieferten den Schülern nicht nur interessante Firmenporträts, sondern boten sich auch für duale Studiengänge an. Zudem waren Vertreter sämtlicher Unternehmen bei etwa zwanzigminütigen Einzel-Vorstellungsgesprächen der 104 Jugendlichen eingesetzt. Der abschließende Dank des Oberstufenkoordinators galt den Vertretern der Firmen FEE Neunburg v. Wald, AOK Schwandorf, Witt Weiden, der Sparkasse Schwandorf, emz Nabburg, Conrad Wernberg, Syskron Wackersdorf und der TGW-Software aus Teunz.

Vom Kolping-Bildungswerk selbst widmeten sich Trainer der Kommunikation, Körpersprache und Präsentation. Carl Prämaßing war auf diesen Gebieten aktiv, während sich Heidi Klatt um die korrekte schriftliche Bewerbung kümmerte. Beim Training im Assessment-Center von Klaus Gebhardt (Sparkasse) oder Alwin Heim (AOK) kam es auf Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit, Flexibilität oder schnelle Auffassungsgabe an.

Zum Abschluss der Veranstaltung erhielt jeder Teilnehmer ein Zertifikat, das die erworbenen Qualifikationen bestätigte.

Eine Auswahl mit VerantwortungDas G 8 verlangt in den Projekt-Seminaren zur Studien- und Berufsorientierung eine frühzeitige Heranführung der Jugendlichen an die Berufswelt bzw. das Studium. "Die Schüler sollen Kenntnisse, Einstellungen und Kompetenzen erwerben, die sie befähigen, ihre Studien- und Berufswahl verantwortlich zu treffen. Gleichzeitig lernen sie Anforderungen der Hochschule und der Berufswelt kennen." Am Ortenburg-Gymnasium wird diese Aufgabe in Zusammenarbeit mit dem Kolping-Bildungswerk Schwandorf und zahlreichen kompetenten Partnern von außerhalb der Schule umgesetzt. (pso)
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