Frauenbund-Fasching der Superlative
Frech und eine Augenweide

Vermischtes
Oberviechtach
07.02.2016
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Ein Frauenbund-Fasching der Superlative! Neben schmissiger Musik, Line-Dance, Sketchen und Zwergentanz erklärten die Putzweiber-Ratschn den Unterschied zwischen dem Kaplan und einem Masskrug.

"Viele schöne Stund' wünschen die Weiberleit vom Frauenbund", sagte Vorsitzende Angelika Vogl am Freitag bei der Begrüßung der ausnahmslos maskierten Besucherinnen im Pfarrheim. Auch Mitglieder der Zweigvereine Neunburg, Teunz und Winklarn wollten sich den Faschingsspaß in Oberviechtach nicht entgehen lassen.

Von Beginn an lockte Alleinunterhalter Fonse die Tanzlustigen auf das Parkett. Ideenreich, was da alles herumschwirrte: Sträflinge, Igel, Bienen, Wespen, Marienkäfer Seemänner, orientalische Tänzerinnen, Haremsdamen, süße Früchtchen, Aladin mit der Wunderlampe und vieles mehr. Sogar Napoleon Bonaparte war zu Gast. Zweite Vorsitzende Alexandra Schmid kündigte die jeweiligen Einlagen an. Als Erste trat das Paar Resi mit ihrem Heinrich auf, das einen amüsanten Theaterbesuch mit "Geruch" schilderte.

Eine Augenweide stellte der von der Gymnastikgruppe bühnenreif einstudierte Line-Dance dar. Bei der lautstark geforderten Zugabe bezog die Gruppe die Besucher mit ein, darunter auch Kaplan Martin Popp und den Neunburger Stadtpfarrer Stephan Wagner. Beim "Fliegerlied" und "Bobfahren" sowie der Polonaise kam der Saal so richtig zum Brodeln. Toll war der Zwergentanz, der einen hohen Übungsaufwand erahnen ließ und für den es tosenden Beifall gab. Er wurde von den Beteiligten bei fetziger Musik hervorragend synchron absolviert, wobei Kaplan Martin Popp überzeugend mitmischte. Überdimensional wurden die Lachmuskeln bei der Sprechstunde eines Professors strapaziert. Während der aberwitzigen Behandlungsergebnisse der Krankheitssymptome gab es wiederholten Szenenapplaus. Kein Auge blieb beim Auftritt der zwei Putzweiber trocken. Je unglaubwürdiger so manches klang, desto stärker ernteten sie die verdienten Lacher. Und sie lösten das erwähnte Rätsel auf, dass der Kaplan einmal Pfarrer und der Masskrug immer "Lee(h)rer" wird.

Die tollen Maskierungen veranlassten die Verantwortlichen zu einer Maskenprämierung. Hier rangierte die Oberviechtacher Igelgruppe vor der orientalischen Gruppe aus Neunburg vorm Wald sowie den "Süßen Früchtchen" aus Teunz. Fleißige Hände sorgten zur vollsten Zufriedenheit für Essen und Trinken.
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