„Fuchsspur“ führt ins Murachtal

Das Siegerteam Georg Lang (vorne Mitte) durfte den "Fuchs" präsentieren, gefolgt vom Team Michael Fuchs (links) und dem Team Tobias Frauendorfer (rechts). Den Gewinnern gratulierten die beiden Organisatoren (hinten von links) Michael Eckl und "Fuchs" Stefan Eiser. Bilder: frd (2)
Vermischtes
Oberviechtach
07.09.2016
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Vergnüglich, spannend und lehrreich - das waren die drei Attribute der "Fuchsjagd" des ADAC-Ortsvereins. Dazu gehörte auch ein wenig Schadenfreude, wenn die Konkurrenten auf falscher Fährte unterwegs waren. Die Frage, was jeder Koch so an sich hat, konnte geklärt werden.

Die "Fuchsjagd" des ADAC-Ortsverbandes Oberviechtach war wieder einmal ein vergnüglicher Sonntagsausflug. Auch das Wetter spielte mit, als Ortsvorsitzender Max Zwack den "Fuchsjägern" die Teilnahmeunterlagen aushändigte und sie auf die Fährte von "Fuchs" Stefan Eiser ins Murachtal schickte.

Windräder zählen


Dabei stand die "Meute" nicht nur vor der Aufgabenstellung, alle auf der Strecke zu sehenden Windräder zu zählen, sondern sie musste sich auch auf die Fahrstrecke konzentrieren, da der schlaue Fuchs wieder ein paar falsche Fährten gelegt hatte. Zusätzlich mussten einige angebrachte schwarze Buchstaben gefunden und notiert werden. Es war also Teamarbeit gefragt. Vor dem Pertolzhofener Feststodl musste eine vorgegebene Fahrstrecke in der exakt gleichen Zeit gefahren werden, was ein paar Teams ganz gut hinbrachten.

Im Ziel "erlegt"


Schwieriger war es dann schon, auf der Station in Guteneck einen von Fahrlehrer Josef Herdegen vorgelegten Fragebogen auszufüllen. Nur ein Team schaffte dabei null Fehler. Mit einigen fast fertigen Windrädern im Blickfeld und kurzen "Irrfahrten" ging es dann zur Station Pamsendorf. Mit Stationsleiter Michael Eckl konnte zunächst geklärt werden, dass die Köche an ihren Jacken spezielle und auswechselbare schwarze, silberne oder goldene "Kugelknöpfe" tragen.

Diese mussten mit einer langen "Schaufensterzange" in verschiedene Gläser sortiert werden. Wer auch hier Punkte gesammelt hatte, durfte "in alle Richtungen" weiterfahren, wobei aber nur eine zum Ziel und zwar zur Gaststätte "Heuberger" in Atzenhof führte. Hier konnte "Fuchs" Stefan Eiser endlich gestellt und mit einer Wasserspritze "erlegt" werden. Während der Auswertung wurde der Nachmittagskaffee serviert und die Teilnehmer flachsten ein wenig über die eine oder andere Irrfahrt. Diese kam oft erst bei der Bekanntgabe der gefahrenen Kilometer ans Licht. Hätte die Strecke bei "optimaler Nutzung" mit 40 Kilometern bewältigt werden können, so legten ein paar Teams fast 10 Kilometer drauf.

Preisverleihung


Die Auswertung übernahmen in Anwesenheit des Ortsvorsitzenden die beiden Organisatoren Stefan Eiser und Michael Eckl. Das Georg-Lang-Team belegte souverän den ersten Platz, gefolgt vom Team Michael Fuchs und vom Team Tobias Frauendorfer. Da alle Teilnehmer mit Preisen bedacht wurden, war die Reihenfolge auch nicht ganz so wichtig und eher eine "Frage der Ehre".
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