Ganz im Sinne Eisenbarths

Regisseur Michael Eckl (rechts) und Festspielleiter Martin Zimmermann (Mitte) verabschieden Ludwig Berger mit einem Geschenk als aktiven Darsteller des Eisenbarth-Festspiels. Bilder: frd (2)
Vermischtes
Oberviechtach
31.05.2016
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Ein kurzweiliges Spiel in herrlicher Naturkulisse. Das Fazit der Zuschauer zur Neuinszenierung des Eisenbarth-Festspiels fiel sehr positiv aus, auch wenn viele gar nicht merkten, dass sie selber vom Wanderarzt kuriert wurden. Und einer, der von Anfang an dabei war, ging in den Ruhestand.

Das war wieder einmal ein gelungenes Festspiel-Finale. Bei herrlichem Sonnenschein und zahlreichen Gästen, die im wahrsten Sinne des Wortes "voll mitgingen", war am Sonntagnachmittag große Spielfreude zu spüren.

Gute Stimmung herrschte schon, als Festspielleiter Martin Zimmermann das bereits 15. Festspiel am Marktplatz ankündigte und in kurzen Worten auf die Neuinszenierung einging. Diese letzte Aufführung nütze Zimmermann auch, um einigen Spielern, stellvertretend für alle Mitwirkenden vor und hinter der Kulisse, seinen Dank und seine Anerkennung für das Geleistete auszusprechen. Sein besonderes Lob galt hier Regisseur Michael Eckl und dem Festspielvereinsvorsitzenden Dr. Reiner Reisinger, mit denen er gemeinsam diese neue Inszenierung verfasst hatte. Lob galt aber auch dem Eisenbarth-Darsteller Tobias Ehrenfried, der in große Fußstapfen getreten war, seinen Part aber bestens gemeistert hat.

Zuschauer befragt


Eine Befragung vieler Zuschauer ergab, dass alle von dieser neuen Inszenierung begeistert waren. Dies besonders auch, weil sie sich selbst ins Festspiel eingebunden fühlten, es ihnen keine Minute langweilig war und sie von den Darstellern begeistert waren. Das Publikum klatschte allen Darstellern der fünf Szenen begeistert Beifall. Durch den kleinen Marsch zu den fünf Aufführungsorten im Stadtgebiet hatten die Zuschauer - ganz im Sinne von Doktor Eisenbarth - auch selbst etwas für ihre Gesundheit getan.

Ein Vorbild


Nach dem letzten "Aufmarsch" auf dem Marktplatz folgte nach dem nochmaligen Dank an alle Beteiligten die Verabschiedung von Ludwig Berger aus Eigelsberg. Dieser hatte von Anfang an mitgespielt und es in diesem Stück sogar zu Pfarrerwürden gebracht. Damit sei Berger ein Vorbild für alle Darsteller und Ansporn, auch einmal in andere Rollen "aufzusteigen", wie Festspielleiter Martin Zimmermann betonte, als er als kleines Dankeschön ein Abschiedsgeschenk überreichte.
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