Im Einsatz für die Sicherheit

Oberstleutnant Christoph Huber und Bürgermeister Heinz Weigl schritten die Reihen der angetretenen Soldaten ab und dankten den Rekruten für ihr Bekenntnis zur deutschen Grundordnung. Bilder: frd (2)
Vermischtes
Oberviechtach
10.11.2016
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Mit der Hand an der Truppenfahne sprachen die Rekruten (hier vom Logistikbataillons 472 aus Kümmersbruck) stellvertretend für ihre Kameraden die vorgesehene Formel und gelobten, die Freiheit des deutschen Volkers tapfer zu verteidigen.

Kommandeur und Bürgermeister dankten den 175 Rekruten für ihr Bekenntnis zur deutschen Grundordnung. Deren Sprecher blickte beim Feierlichen Gelöbnis auf Wochen voller Anstrengung, Aufregung und Disziplin zurück. Auch der etwas laute Kasernenjargon musste gelernt werden.

Vier Züge der Ausbildungs- und Unterstützungskompanie des Panzergrenadierbataillons 122 legten am Mittwoch zusammen mit 36 Rekruten des Logistikbataillons 472 aus Kümmersbruck das Feierliche Gelöbnis im Oberviechtacher Jahnstadion ab. Die Begrüßung übernahm Bürgermeister Heinz Weigl. Unter den Ehrengästen waren der stellvertretende Brigadekommandeur der Panzerbrigade 12 Oberpfalz, Oberst Maximilian Lindner, der Kommandeur des Logistikbataillons 472, Oberstleutnant Alexander Kolb, sowie der stellvertretende Landrat Arnold Kimmerl und Abordnungen der Traditionsvereine von den Patengemeinden.

Waffe und Uniform


Ein Willkommensgruß galt den Eltern und natürlich den angetretenen 175 Rekruten, denen er für die Bereitschaft, unser Land zu verteidigen, dankte. Schon jetzt wünschte der Bürgermeister bei möglichen Auslandseinsätzen eine gesunde Heimkehr. Nach dem Deutschmeister-Regimentsmarsch des Heeresmusikkorps aus Veithöchsheim erinnerte der Sprecher der Rekruten, Panzergrenadier Silvio Steinbacher, an die ersten Wochen bei der Bundeswehr. "Wir fragten uns schon das eine oder andere Mal, ob wir den Herausforderungen auch gewachsen sind, doch die gute Kameradschaft half über vieles hinweg", betonte Steinbacher. Die ersten Kontakte mit Uniform, Waffe und dem Soldatenjargon waren recht aufregende Momente. Doch gegenseitiges Anfeuern, Hilfe und Zusammenhalt in Gruppe, Zug und Kompanie hätten aus ihnen bereits eine Einheit geformt.

Der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Christoph Huber, dankte der Stadt Oberviechtach, stellvertretend hierfür Bürgermeister Heinz Weigl, den Vertretern der Schulen, Behörden und Vereinen für Gastfreundschaft und Unterstützung. Auch bei diesem Feierlichen Gelöbnis werde einmal mehr das gute Miteinander mit den Grenadieren und die freundschaftliche Verbundenheit zwischen den Soldaten und der Bevölkerung unterstrichen.

Oberstleutnant Huber stellte den 9. November als ein mehrfach historisches Datum heraus. Den Rekruten dankte er dafür, dass sie mit der Entscheidung, ihren Dienst bei der Bundeswehr abzuleisten, ein Bekenntnis zum Grundgesetz und zur wehrhaften Demokratie abgelegt haben, wofür er ihnen Dank und Anerkennung aussprach. Zu den Aufgaben gehöre - angesichts eines wieder erstarkten Russlands und der Bedrohung durch den weltweiten islamischen Terror - die Wahrung der deutschen Sicherheitsinteressen, auch durch nicht risikolose Einsätze im Ausland. Mit dem Ablegen des Eides zeigen die Soldaten, dass sie bereit sind, in der Ausübung ihrer Dienstpflicht, Gefahren für Leib und Leben in Kauf zu nehmen, das verdiene Anerkennung.

Eid gesprochen


Dann traten die Rekrutenabordnungen an die beiden gesenkten Truppenfahnen, legten mit der Hand an der Fahne das Gelöbnis ab und sprachen dazu die Eidesformel. Nach den zwei Hymnen folgten Dankesworte von Bürgermeister und Kommandeuren. Das Zeremoniell endete mit dem Ausmarsch der Truppenfahnen und der Ehrenformation zu den Klängen des Heeresmusikkorps. Im Anschluss lud die Stadt zu einem Empfang in die Mehrzweckhalle ein.

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