Imker tragen viel Verantwortung
Königinnen, Schwarm und Brut

Der Vorsitzende des Imkervereins, Michael Kehrer, überreichte an Alois Gschrey die Silberne Ehrennadel. Thomas Zitzmann wurde zum Ehrenmitglied ernannt, und Michael Spichtinger erhielt die Ehrennadel in Bronze (von links). Bilder: weu (2)
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Oberviechtach
25.04.2016
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Mit 33 Mitgliedern zählt der Imkerverein eher zu den kleinen Vereinen. Bei 264 Bienenvölkern haben die Imker allerdings eine verantwortungsvolle Aufgabe - und eine Menge Möglichkeiten, auf die Honig-Produktion Einfluss zu nehmen.

Vorsitzender Michael Kehrer freute sich über viele Gäste, die zur Jahreshauptversammlung ins Eisenbarth-Stüberl gekommen waren, darunter auch Johann Glaser und Andreas Hechtl, zwei der sechs Ehrenmitglieder des Vereins. Kehrer berichtete von sechs Monatsversammlungen, bei denen aktuelle Beiträge zum Verlauf des Bienenjahres im Mittelpunkt standen.

1200 Euro investiert


Themen wie Auswinterung, Notfütterung, Königinnenzucht und Ablegerbildung wurden von den Mitgliedern mit Interesse angenommen. Kassier Willibald Wirnshofer legte die Kassenbewegungen dar, darunter auch Anschaffungen in Höhe von 1200 Euro.

Zusammen mit Martin Stigler ehrte Michael Kehrer treue Mitglieder. Michael Spichtinger und Alois Zimmermann erhielten die Ehrennadel in Bronze für 15-jährige Mitgliedschaft, Alois Gschrey bekam die Silberne Ehrennadel für 25 Jahre Treue zum Verein. Zum Ehrenmitglied wurde Thomas Zitzmann ernannt. Bevor Fachberater Michael Völkl einen Vortrag über die ersten Arbeiten im Frühjahr hielt, wurden noch Bestelllisten für Varroa-Mittel ausgelegt.

Zunächst ging Völkl auf die Frühjahrsarbeiten bei den Bienen ein, bei denen die Unterböden der Bienenkästen getauscht und der Wintertotenfall entfernt wird. Auch dem Futtervorrat gilt die Aufmerksamkeit, besonders wenn schon Brut vorhanden ist.

Effektive Zucht


Die verschiedenen Möglichkeiten der Schwarmverhinderung wurden ebenso angesprochen wie eine einfache, aber effektive Art der Königinnenzucht. Abgerundet wurde dies noch mit den Methoden der integrierten Varroa-Reduzierung durch Brutentnahme aus den Völkern. Mit einer regen Diskussion über die einzelnen Vortragspunkte endete die Versammlung.
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