In der Einöde billiger
Hundesteuer für Kampfhunde in Oberviechtach dreimal so teuer wie für andere Rassen

Diese beiden Hunde, Susi und Bodo, kommen gleich im Doppelpack daher. Für Nummer zwei gibt es aber keine Ermäßigung, im Gegenteil: Herrchen oder Frauchen muss für ihn noch fast 20 Euro Hundesteuer mehr drauflegen. Kampfhunde dagegen kosten das Dreifache. Bild: Hartl
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Oberviechtach
15.01.2016
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Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass am 1. Januar die Hundesteuer 2016 unaufgefordert zur Zahlung fällig war. Soweit ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt wurde, wird die Steuer abgebucht. Es werden von der Stadt allerdings keine Bescheide verschickt.

Die Vorjahresbescheide gelten bis zur Bekanntgabe eines neuen Bescheides beziehungsweise bis zur Abmeldung des Hundes auch für 2016 und künftige Jahre. Die Hundesteuer beträgt für den ersten Hund 31 Euro. Dieser Betrag ermäßigt sich um die Hälfte, wenn das Tier in einer Einöde oder einem Weiler gehalten wird, sowie für Forst- und Jagdhunde mit abgelegter Brauchbarkeitsprüfung.

Für den zweiten und jeden weiteren Hund beträgt die Steuer allerdings 50 Euro jährlich. Für Kampfhunde wurde der Steuersatz auf 93 Euro festgelegt. Bei diesen ist zusätzlich eine Anmeldung im Ordnungsamt der Stadt erforderlich.

Die Hundehalter sind außerdem verpflichtet, veräußerte oder verendete Tiere abzumelden. Bei Unklarheiten gibt die Stadtverwaltung gerne Auskunft unter Telefon 09671 307-10, Fax 09671 307-60 oder über Internet per E-Mail an hoesl@oberviechtach.de.
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