Island ist mit Worten kaum zu beschreiben - Bericht von Ernestine Niederalt
Saftige Wiesen, schroffe Felsen

Ernestine Niederalt (Zweite von links) berichtete beim Seniorentreff von den Erlebnissen während ihrer achttägigen Reise durch Island und zeigte dazu viele beeindruckende Bilder. Bild: nid
Vermischtes
Oberviechtach
31.10.2016
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Island ist mit Worten nicht zu beschreiben. Viele grüne Wiesen mit Pferden und Schafen wechseln sich ab mit Felslandschaften und weiten Lavagebieten mit brodelnden heißen Quellen.

Ernestine Niederalt berichtete beim Seniorentreff von den Erlebnissen während ihrer achttägigen Reise in das Land mit seinen krassen Gegensätzen. Pfarrer Erwin Bauer (Eslarn), der das Land schon einmal bereist hatte, initiierte für seine Pfarrei und weitere Teilnehmer die Reise. Eine Reiseleiterin begleitete die 20-köpfige Gruppe schon beim Abflug in München. Von zwei "geschenkten" Stunden begünstigt (spätere Zeitzone und keine Sommerzeit), genossen die Reiseteilnehmer am ersten Tag eine Rundfahrt durch die Hauptstadt Reykjavik, mit ihren bunten Häusern, vorbei am alten Hafen und der, einer Steinformation nachgebildeten Oper. Allein im Großraum der Hauptstadt leben gut zwei Drittel, des über 320 000 Einwohner zählenden Landes; es ist wohl das am dünnsten besiedelte Land Europas überhaupt, in dem fast vier Fünftel unbewohnt sind, informierte Ernestine Niederalt.

Die vielen, in der Powerpoint-Show gezeigten Bilder vermittelten einen lebendigen Eindruck von den vielseitigen Besonderheiten dieses Landes. Die Reiseroute führte von Reykjavik im Südwesten nach Norden, durch das nahezu unbewohnte Hochland und umkreiste entlang der Ostküste die ganze Insel, um wieder in Reykjavik zu enden.

Dabei erlebte die Reisegruppe unter anderem die folgenden prägnanten Sehenswürdigkeiten: Die Fahrt durch das Gletschergebiet, den berühmten Geysir, der Namensgeber für alle Spingquellen ist sowie auch durch fruchtbares Gebiet. Beeindruckend waren ferner finstere Lavaburgen, ein aktives Vulkangebiet mit Wanderung zu den Schlammquellen. Von den vielen Wasserfällen zeigte sich der Dettifoss als der mächtigste und größte in Europa. An der Ostküste erlebten die Reisenden traumhafte Fjordlandschaften. Ein besonderes Highlight war eine Bootsfahrt mit einem Amphibienfahrzeug, das die Teilnehmer durch die Eisberge lotste.
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