Kaplan Martin Popp erörtert Zukunft der Marianischen Kongregationen
Abbild des Jesuitenordens

Vermischtes
Oberviechtach
02.05.2016
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(nid) Sie verehren Maria und stiften Gemeinschaft: Das ist für Kaplan Martin Popp die Kernaufgabe der Marianischen Männerkongregation (MMC), die ihn als kompetenten Referenten zu einem Vortrag eingeladen hatte.

Auf dem Tisch brannte eine Kerze, zum Gedenken an die am selben Tag beerdigten, beziehungsweise verstorbenen Sodalen Josef Forster und Josef Fleißer, denen der Obmann Michael Rahm zunächst ein Gebet widmete. Dann referierte Popp über das Thema "Die Marianischen Kongregationen; Chancen für die Neuevangelisierung". Eben damit hatte sich der Referent zum Abschluss seines Theologiestudiums in einer Diplomarbeit befasst. Definition, Geschichtliches und ein Blick in die Zukunft gehörten zu dem Vortrag vor einem interessierten Personenkreis im Pfarrheim. Die MMC sei vom Ursprung her ein Abbild des Jesuitenordens. Im Vordergrund stehe im Wesentlichen die Marienverehrung. Die Aufnahme durch die Weihe an die Gottesmutter sei etwas Besonderes.

In Bayern gewann die MMC durch den Einfluss von Max III. besonders an Bedeutung. Die Tatsache, dass Pater Rupert Mayer in der NS-Zeit 8000 Sodalen "hinter sich hatte", habe sicher ganz entscheidend zu seinem Tod beigetragen, mutmaßte Popp.

Kennzeichnend für einen Sodalen sei unter anderem, dass er ein "gemeinschaftsstiftender Mensch" mit einem sich daraus ergebenden Verhalten sein soll. Eine große Rolle spiele dabei auch der "katholische Geist in den Familien". Der ehemalige Domspatz sah es als wichtig an, bei der Mitglieder-Auswahl die akademische Elite nicht außer acht zu lassen. Auf der Basis des Referats entspann sich eine rege Diskussion.
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