Kommandeur zeichnet Soldaten aus
Verdienste um das Bataillon

Kommandeur Christoph Huber überreichte an Oberstabsfeldwebel Eduard Pröls die Bataillons-Ehrennadel. Die Ehrengäste aus den Patengemeinden verfolgten den Appell vom Zelt aus. Bild: Portner
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Oberviechtach
16.11.2016
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Wie üblich ging es beim Quartalsappell in der Grenzlandkaserne auch um Personalien. Der Kommandeur überreichte für besondere Verdienste die Bataillons-Ehrennadel und hieß seinen neuen Stellvertreter willkommen.

"Ich komme nun zu den Personalveränderungen in unserem Bataillon. Wechsel sind wichtige Wegmarken. Denn es sind vor allem die Menschen, die das Gesicht und den Charakter unseres stolzen Verbandes prägen", sagte der Bataillonskommandeur Oberstleutnant Christoph Huber beim Quartalsappell. Diese gelte von den Mannschaften bis zu den Offizieren.

Zunächst ging er auf die Versetzungen ein und nannte hier in Abwesenheit seinen bisherigen Stellvertreter Henry Kunze, der das Panzergrenadierbataillon 122 zum 7. November in Richtung Offizierschule des Heeres verlassen hat. Der Oberstleutnant habe das Bataillon über zwei Jahrzehnte (ab 1991) hinweg mitgeprägt und sich um dieses im großen Maße verdient gemacht. "Ich werde ihn heute Abend aus dem Kreis der Offiziere gebührend verabschieden", bekräftigte Huber. Eine weitere herausragende Stütze verabschiedete er mit Oberstabsfeldwebel Eduard Pröls zum 30. November in den Ruhestand: Dieser hatte seit seinem Dienstbeginn 1984 ausschließlich im Bataillon gedient und das nahezu in allen Kompanien.

"Zum Ende der Laufbahn haben Sie den Spitzendienstgrad der Unteroffiziere in einer der Spitzenfunktionen mit der Beförderung zum Oberstabsfeldwebel und als Kompaniefeldwebel erreicht", gratulierte der Chef und überreichte für besondere Verdienste die Bataillons-Ehrennadel und anschließend die Ruhestandsurkunde.

Die Hauptfeldwebel Sebastian König und Thorsten Trinkner freuten sich über das Ehrenkreuz in Silber; das Ehrenkreuz in Brone erhielten Hauptfeldwebel Rony Steger, Oberfeldwebel Malte Segger und Stabsunteroffizier Martin Brandenburg. Der Kommandeur nannte einige zuversetzte Feldwebel und begrüßte seinen neuen Stellvertreter, Oberstleutnant Lars Obst, der die besten Voraussetzungen mitbringe. Mit den Worten "Kameraden, es liegen harte Wochen vor uns, bleiben Sie am Ball!", beendete Oberstleutnant Christoph Huber den Appell.

Nun hatte er Zeit, die zahlreich anwesenden Ehrengäste persönlich zu begrüßen, die als Vertreter der Patengemeinden der Einladung in die Grenzlandkaserne gefolgt waren.
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